Der Reiche Thiel flüchtet vor Reichensteuer zu Anarchokapitalist Javier Milei

Peter Thiel will die USA verlassen.

Multimilliardär Peter Thiel zieht es offenbar nach Argentinien. Weil ihm in Kalifornien eine Reichensteuer droht und er sich prächtig mit Anarchokapitalist Javier Milei versteht, hat der PayPal-Gründer dort bereits ein Anwesen gekauft und die Kinder eingeschult. Wenn sich jetzt noch ein paar andere superreiche, politisch aktive Unsympathen daran ein Beispiel nähmen, könnte das dem USA-Tourismus einen neuen Schub geben.

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„Alle Milliardäre dieser Welt, die aus Ländern fliehen wollen, in denen die Regulierung zunimmt, die Steuern steigen und die Regierungen ihre Bürger verfolgen, sind in der Republik Argentinien, dem neuen Land der Freiheit, willkommen“, sagte Manuel Adorni, Mileis Kabinettschef, letzten Monat vor dem Kongress in Beantwortung einer Frage zu Thiel. Thiel, fügte er hinzu, sei „an den tiefgreifenden Reformen interessiert, die wir vorantreiben“.

Thiel und Milei haben zumindest ähnliche politische Ansichten. Der argentinische Präsident hat drastisch Regulierungen und Staatsausgaben gekürzt. Gleichzeitig bietet er Rohstoffe wie Lithium internationalen Investoren an.

Thiel soll sich seit ihrer Ankunft in Buenos Aires mit Federico Sturzenegger, dem argentinischen Minister für Deregulierung, und Wirtschaftsminister Luis Caputo getroffen haben. Er war auch schon zu Besuch im Privathaus von Milei gewesen. Der Präsident nannte es ein Treffen zwei gleichgesinnten Männern. Thiel habe ihn gefragt, wie er sicherstellen kann, dass die libertäre Politik auch nach seiner Amtszeit bestehen kann.

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