Wie Landesmedienanstalten Netzinhalte überwachen – und mit Geheimdiensten kooperieren
Mit einem KI-Tool durchsuchen die Landesmedienanstalten das Internet nach Inhalten wie „Hassrede“. Sie werden durch den Rundfunkbeitrag finanziert – und einige arbeiten mit dem Verfassungsschutz zusammen. „Wie wir mit künstlicher Intelligenz gegen Hassrede vorgehen“ ist eine Website der Medienanstalt von Nordrhein-Westfalen überschrieben. Stolz beschreibt der Text, die Anstalt habe ein „KI-Tool“ entwickelt, „das Hasskriminalität so zuverlässig wie nie aufklärt“. Dieses „Tool“ trägt den Namen Kivi, der aus den beiden Begriffen „KI“ für künstliche Intelligenz und „vigilare“ für „Wache halten“ zusammengesetzt ist. Seit 2022 wird Kivi von allen Landesmedienanstalten eingesetzt und durchsucht seitdem das Internet nach womöglich strafbaren oder unerwünschten Inhalten …
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