Der Eklat um die gescheiterte Wiederwahl von BR-Kulturchef Björn Wilhelm sorgt weiterhin für Ärger im Sender. Während die Intendantin den Grund des Widerstands sucht, wird der Rundfunkrat immer rebellischer. […] Dass ein Personalvorschlag der Geschäftsleitung im Rundfunkrat nicht durchgeht, gilt traditionell als nahezu ausgeschlossen. Meistens haben die Rundfunkräte gar keine Wahl im Sinne einer Auswahl – so war es auch im Fall Björn Wilhelms, er war der einzige Kandidat für den Posten des Programmdirektors Kultur. Es muss viel zusammenkommen, wenn ein Gremium mit Mehrheit eine Personalie blockiert, die eine Intendantin oder ein Intendant als Wunsch einbringt. Weil das so selten …

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Abstimmen, bis das Ergebnis passt? Weiterlesen »

Zum 15. August 2026 tritt die neue Geschäftsführerin des Medienrats ihr Amt an: Nach einem mehrstufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird Beatrice Sauerbrey den weiteren Aufbau der Geschäftsstelle mit Sitz an der Bauhaus-Universität Weimar verantworten. Die Geschäftsstelle unterstützt den Medienrat organisatorisch sowie fachlich und koordiniert seine wissenschaftlichen Arbeitsprozesse. […] »Mit Beatrice Sauerbrey haben wir eine Persönlichkeit gewonnen, die eine wissenschaftsorientierte Perspektive mit umfassender Erfahrung in der Mediengremienarbeit und ausgeprägter organisatorischer Gestaltungskompetenz verbindet«, sagt Nathalie Wappler, Vorsitzende des Medienrats. »Die Geschäftsstelle ist eine zentrale Voraussetzung für die unabhängige, professionelle und wissenschaftlich fundierte Evaluierung der Auftragserfüllung. Wir freuen uns darauf, die weitere Entwicklung …

Beatrice Sauerbrey übernimmt Geschäftsführung des Medienrats Weiterlesen »

Um die Medienvielfalt im Netz zu stärken, soll ab August 2027 der Digitale Medien-Staatsvertrag in Kraft treten. Neben anderen Verbänden und Initiativen bezog die Gewerkschaft Verdi Stellung und sprach sich unter anderem für Marktanteilsobergrenzen für „demokratierelevante Online-Plattformen“ aus, also etwa Youtube, Facebook, Instagram. „Seit mehr als 15 Jahren tut man aber in der Medienpolitik nichts gegen die Monopole und lässt die Presse und die Redaktionen einfach achselzuckend sterben. Auch aktuell ist wieder eine Revision des Medienstaatsvertrags geplant. Und wieder wird man wohl nicht an die Monopole rangehen – obwohl das möglich wäre. Ein Beitrag zum aktuellen Status hat jetzt der …

Neues Gesetz soll Meinungsvielfalt sichern Weiterlesen »

Haben endlich alle Berufsschreiber das Sommerloch-Thema Programmbeschwerden bei ARD, ZDF und Deutschlandradio erörtert, oder will noch jemand?!  Vielleicht auch mal „was ganz Neues“ wie der sensationelle Vorschlag einer externen Kontrollinstanz für Programmbeschwerden… HOHOHO! „Wenn ARD, ZDF und Deutschlandradio Fehler machen, darf jeder eine Programmbeschwerde einreichen. Doch das System ist extrem intransparent: Wie oft sich über welche Sendung warum beschwert wurde, ist kaum herauszubekommen. Und die Rundfunkräte entscheiden fast immer im Sinne der Sender […] Das System offizieller Programmbeschwerden bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und ihren Rundfunkräten ist also vor allem: schwierig zu nutzen, wenig senderkritisch und weitgehend intransparent – und damit …

Verworren und intransparent: Wie die Öffentlich-Rechtlichen mit Beschwerden umgehen, ist Quatsch Weiterlesen »

Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks hat in seiner öffentlichen Sitzung am 14. August Florian Hager als Intendanten des Hessischen Rundfunks wiedergewählt. Hager wurde mit 29 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und keiner Enthaltung im Amt bestätigt. Seine neue Amtszeit beginnt am 1. März 2027 und dauert nach der Entscheidung des Rundfunkrats fünf Jahre. (…) Florian Hager ist der achte Intendant des Hessischen Rundfunks. Auf den journalistischen Rundfunkpionier Eberhard Beckmann (1948-1962) folgten Werner Hess (1962-1973), Wolfgang Lehr (1973-1986), Hartwig Kelm (1986-1993), Klaus Berg (1993-2003), Helmut Reitze (2003-2016) und Manfred Krupp (2016-2022). Der hr-Rundfunkrat hatte für die Vorbereitung der Intendantenwahl eine Kommission eingesetzt. …

Florian Hager als Intendant des Hessischen Rundfunks bestätigt Weiterlesen »

Damit Sie auf dem Laufenden bleiben, was es in der Ferienzeit an erfreulichen und weniger erfreulichen Entwicklungen gegeben hat, hat Norbert Häring für Sie Beiträge seit Ende Juni zusammengestellt, bei denen es aus seiner Sicht besonders schade wäre, wenn sie an Ihnen vorbeigingen. Die neuesten stehen oben. Auch die „Meldestelle REspect! im Netz“ wird abgewickelt Schnüffelsoftware KIVI kommt Landesmedienanstalten teuer zu stehen Erst Ludwigshafen, nun ganz Niedersachsen – Wie die SPD ihre verbleibende Macht antidemokratisch missbraucht Nachrichtendienstgesetz: Mit BND und Verfassungsschutz gegen aufmüpfige Publizisten und Parteien Gemeinsam gegen die Cancel Culture: Ein Festival mit und für Helden der Meinungsfreiheit Public-Value-Siegel …

Service für Urlaubsheimkehrer: Das Wichtigste seit Beginn der Ferienzeit Weiterlesen »

Der verlinkte Artikel setzt sich mit der „demographischen Begründung“ für die anstehende Rentenreform auseinander. Er endet mit der Feststellung: „Solange es jedoch gelingt, die demografische Alterung für die Erosion des Rentensystems verantwortlich zu machen, dürften die politischen Akteure auch zukünftig darauf setzen, den wirtschaftlichen Niedergang lieber zu Lasten der Realeinkommen der erwerbstätigen Massen (sowie der Rentner) zu verwalten, anstatt ihre wirtschafts- und klimapolitische Agenda zu hinterfragen, die für den wirtschaftlichen Niedergang verantwortlich ist.“ https://www.telepolis.de/article/Rente-Die-Demografie-ist-nicht-Deutschlands-groesstes-Problem-11406468.html Das Manko des Artikels ist, dass er sich auf die demographische Frage beschränkt, aber andere Faktoren außer acht lässt, so z.B. – die versicherungsfremden Leistungen wie …

Rente: Die Demografie ist nicht Deutschlands größtes Problem Weiterlesen »