Der Saarländische Rundfunk beendet das Geschäftsjahr 2025 mit einem Liquiditätsdefizit von 4,5 Mio Euro. Grund für das Minus ist laut Sender der nicht erhöhte Rundfunkbeitrag. Der SR will bis 2028 insgesamt 22 Mio Euro einsparen, um seine Finanzen zu stabilisieren. Rundfunkrats-Chef Thomas Jakobs fordert eine Anhebung des Rundfunkbeitrags, da Einsparungen allein nicht ausreichen würden. Auch Verwaltungsrats-Chefin Elke Ferner pocht auf eine bedarfsgerechte Finanzierung des Senders. https://www.turi2.de/aktuell/saarlaendischer-rundfunk-meldet-45-mio-euro-defizit/ Um die finanzielle Situation zu stabilisieren, hatte der SR bereits 2024 ein Strategie- und Maßnahmenpaket beschlossen. Damit sollen die Ausgaben in den Jahren 2025 bis 2028 um insgesamt 22 Millionen Euro sinken. Ziel ist …

Saarländischer Rundfunk meldet 4,5 Mio Euro Defizit. Weiterlesen »

Ostdeutschland kommt gemessen an der Einwohnerzahl häufiger in der „Tagesschau“ vor als Westdeutschland – und häufiger mit dem Schwerpunkt rechte Politik. Dies geht aus einer quantitativen Inhaltsanalyse von Medienwissenschaftlern der Universität Leipzig zu 1.000 aufeinanderfolgenden Ausgaben der „Tagesschau“ um 20.00 Uhr hervor. Demnach wurden die zehn westdeutschen Länder zwar in absoluten Zahlen in der ARD-Nachrichtensendung doppelt so oft genannt wie die fünf ostdeutschen ohne Berlin. Bezogen auf die Bevölkerungszahl sah es jedoch anders aus: Auf eine Million Ostdeutsche kamen 37 Nennungen, im Vergleich zu 15 pro eine Million Westdeutsche. „Sachsen wird um ein Vielfaches häufiger namentlich erwähnt als das nach …

„Tagesschau“ überrascht bei Studie? Mich nicht. Weiterlesen »

Da ist er wieder, der ewig gleiche Ansatz aus Archivbildern und Zeitzeugen, garniert mit einer „Ost“-Regisseurin, die Jessy Wellmer sein will. So wird das nie was – ein Wutausbruch. https://www.berliner-zeitung.de/article/das-zdf-erzaehlt-den-ossis-ihre-geschichte-die-doku-im-osten-was-neues-35-jahre-deutsche-einheit-10438338 „Einigkeit, Verdruss und Freiheit“ Am 3. Oktober 1990 wurde aus zwei deutschen Staaten ein Deutschland. Für die Menschen aus der DDR änderte sich alles. Für die Menschen im Westen nur wenig. Wie vereint sind wir heute? https://www.zdf.de/video/dokus/zdfzeit-106/einigkeit-verdruss-und-freiheit—35-jahre-deutsche-einheit-102 Hinweis: „Der Punkt lautet: Es spricht nur der Westen. Dem Osten fehlen die Stimmen. Der Grund dafür liegt in jenem sehr kurzem Zeitraum rund um 1989 und 1990, in dem fatale Weichenstellungen erfolgten, …

ZDF-Doku zur deutschen Einheit: Jetzt darf der Osten klagen – aber bitte mit Happy End Weiterlesen »

Das ZDF hatte den geplanten Auftritt von Danger Dan in der Sendung „Die Anstalt“ abgesagt, weil sein Lied als Aufruf zur Gewalt verstanden werden könne. Die Entscheidung hatte nun im Fernsehrat ein Nachspiel. […] Fernsehräte, die die Sitzung des Gremiums nicht abwarten wollten und sich in einem offenen Brief gegen die Absage ausgesprochen hatten, wiederholten ihre Kritik und warfen dem Intendanten Norbert Himmler „Mutlosigkeit“ vor. Ihnen wurde aus den Reihen des Fernsehrats indes entgegengehalten, dass sie mit einer solchen Aktion die Arbeit des Gremiums entwerteten. Himmler verteidigte die Absage. Die ZDF-Spitze hätte zu keinem Zeitpunkt zugestimmt, im Programm ein Lied …

Debatte im Fernsehrat: ZDF-Chef Himmler verteidigt Absage von Danger-Dan-Auftritt Weiterlesen »

Der WDR will die Hälfte seiner Programmangebote bis zum Jahr 2030 streichen. 76 davon schon bis Ende 2027. Durch den Umbau sollen 133 Stellen wegfallen. https://taz.de/Sparplaene-bei-Oeffentlich-Rechtlichen/!6216377/ WDR: Die Hälfte kommt weg Der WDR will als gutes Vorbild für das Sparen in der ARD vorangehen und in den nächsten Jahren 300 seiner 600 Programme streichen. Nun ist bekannt, was als Erstes verschwindet. […] Der Sender wolle bis 2030 die Hälfte seiner Programmangebote streichen. An der Zahl: 300 von 600. Erstens, 600 Programmangebote? Der WDR ist zwar der größte, aber nur einer von neun ARD-Landessendern und von noch mehr öffentlich-rechtlichen Sendern. Wenn …

Sparpläne bei Öffentlich-Rechtlichen: WDR will sich halbieren Weiterlesen »

Bei einer Pressekonferenz bekräftigt die jüdische Loge B’nai B’rith ihre Restitutions-Vorwürfe gegen den HR. Eine Pressemitteilung des Senders schlägt nun einen neutralen Vermittler vor. […] Wie der Sender mitteilt, liege ihm seit Donnerstag ein kurzfristig selbst in Auftrag gegebenes Gutachten einer Kanzlei vor, die das „aufgetauchte Dokument“ als relevant bewerte. Das Gutachten selbst sei dem HR aber erst seit der Recherche des „Spiegels“ bekannt. Die Loge hätte die geltend gemachten Ansprüche bislang rechtlich nicht hinreichend begründen können. In diesem Zusammenhang stellt der HR nun in den Raum, dass bei der damaligen Entschädigung „möglicherweise unwissentlich“ ein Flurstück unberücksichtigt geblieben sei, und …

HR deutet Kehrtwende in Frankfurter Restitutionsfall an Weiterlesen »

Jan Böhmermanns Sendung geht zu Ende. Dutzende verlieren dadurch ihre Jobs – und der Investigativjournalismus seine Verbindung zur Satire. […] Am 18. Dezember wird nach rund sechs Jahren auf dem Hauptsender die 187. und letzte Folge ausgestrahlt. Einige Medien vermuten dahinter sich häufende Programmbeschwerden. Andere legen nahe, dass Investigativjournalismus und Satire nicht mehr gut zusammen funktionieren würden. Dabei war es eigentlich sehr klar, berichten Insider gegenüber der taz: Böhmermann, nicht das ZDF, wolle die Sendung beenden. Böhmermann hat bis Redaktionsschluss nicht auf die Anfrage der taz reagiert. […] Von den aktuell rund 80 Mit­ar­bei­te­r:in­nen verlieren laut dem Betriebsrat der Produktionsfirma …

Aus für „ZDF Magazin Royale“: Die taz sieht eine „royale Lücke“ Weiterlesen »