Wem etwas in den Medien sauer aufstößt, hat die Möglichkeit, sich offiziell über Inhalte in Fernsehen, Radio oder Internet zu beschweren. Das geht sowohl bei Sendungen von öffentlichen-rechtlichen als auch bei Inhalten von privaten Anbietern. Für eine Beschwerde braucht es allerdings mehr als nur: „Das gefällt mir nicht.“ https://www.mdr.de/medien360g/medienpolitik/programmbeschwerden-kritik-ard-zdf-104.html Umgang mit Programmbeschwerden nach Sender – Mailadressen und Namen: Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR) https://www.br.de/unternehmen/inhalt/organisation/rundfunkrat/mitglieder-v2-100.html gremienbuero@br.de Die aktuelle Amtszeit des Rundfunkrats hat am 1. Mai 2022 begonnen. Vorsitzender: Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert Entsende-Organisation: Bayerische Hochschulen Verfahren bei Beschwerden: siehe GO § 9 https://www.br.de/unternehmen/inhalt/organisation/rundfunkrat/rundfunkrat-rechtsgrundlagen-publikationen-v2-100.html (Kein hinweisender Reiter zu Beschwerden auf …

Recht auf Kritik: Wie Beschwerden an ARD, ZDF & Co. funktionieren Weiterlesen »

Screenshot ARD

Ich weiß selber nicht mehr genau, was der Grund dafür war, weswegen ich mich für „Die 100“ gemeldet hatte – vermutlich war es die Aufregung um die „Schlandi“-Folge „Werden wir gut regiert?[1]“ vom 8. Dezember 2025, die ja wirklich Züge von Realsatire offenbarte. Jedenfalls wurde mir am 30. Januar der Link zum „geheimnisumwobenen“ Fragebogen[2] zugesandt, den ich offen und ungeschönt ausfüllte- auch was das Thema Brandmauer[3] anbelangt. Beitrag von Torsten Küllig Ich staunte nicht schlecht, als ich am 6. Februar eine Nummer mit Kölner Vorwahl auf mein Telefon erblickte und sich die Stimme am anderen Ende als Mitarbeiter von MyShow …

Erlebnisbericht: Teilnahme an „Die 100 – was Deutschland bewegt“ Weiterlesen »

Screenshot ARD Die 100

Zu den Vorwürfen der Vorselektion und der Teilnehmerauswahl bei „Die 100“ gibt es bereits seit längerer Zeit intensive öffentliche Debatten und offizielle Reaktionen der Sender. Die offizielle Position der ARD (NDR/WDR) ist bekannt. Die Sender weisen den Vorwurf einer manipulativen Vorselektion oder des Einsatzes bezahlter Schauspieler entschieden zurück. Der NDR betont, dass keine Schauspieler oder Laiendarsteller für eine bestimmte Meinung bezahlt würden. Dass Teilnehmer teils Erfahrung als Komparsen haben, sei bei öffentlichen Castings statistisch unvermeidbar. Das Verfahren via Casting diene dazu, eine „multiperspektivische“ Gruppe zusammenzustellen, um eine lebendige Debatte zu ermöglichen. Siehe Teil 1. Analyse in zwei Teilen von Maren …

Analyse Teil 2 zum gar nicht so geheimen Fragebogen der ARD-Sendung „Die 100“ Weiterlesen »

Screenshot Die 100

Die 100“ ist laut Eigenbeschreibung eine Show, in der „Ihre“ Meinung gefragt ist. Es geht um kontroverse Fragen zu einem gesellschaftlich relevanten Problem.  Zwei Journalisten tragen Pro- und Contra Argumente zu der Frage vor. Anschaulich und unterhaltsam. Einhundert Menschen beziehen dazu Stellung. Mit ihren Füssen. Nach jedem Argument. Eine Seite des Studios steht für „Pro“, die andere Seite für „Contra“. Welche Argumente überzeugen, welche nicht? Wer ändert seine Meinung im Laufe der Sendung und wer nicht? https://story .ndr.de/die100/index.html Analyse in zwei Teilen von Maren Müller Die ARD-Sendung die „Die 100“ bewegt seit Beginn ihrer Ausstrahlung die Gemüter, teils wegen der …

Analyse: Der gar nicht so geheime Fragebogen der ARD zur Sendung „Die 100“ Weiterlesen »

Bildquellen: Bundesverwaltungsgericht in Leipzig 2018. Foto: Ansgar Koreng, CC BY 2.0

Am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig läuft morgen die mündliche Verhandlung im Revisionsverfahren um die Rundfunkbeitragspflicht. Text: Beate Strehlitz und Dieter Korbely Das Verfahren geht auf eine bayrische Klägerin zurück. Die Frau aus Rosenheim hatte gegen die Zahlung des Rundfunkbeitrags geklagt. Sie rügte ein generelles strukturelles Versagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR), insbesondere die mangelnde Programm- und Meinungsvielfalt, und argumentierte, dass sie daher von der Rundfunkbeitragspflicht zu entbinden sei. Das Verwaltungsgericht München wies die Klage ab. Die Gerichte seien nicht befugt, die Programmgestaltung oder Vielfalt des ÖRR zu prüfen; dies sei Aufgabe der plural besetzten Aufsichtsgremien (zum Beispiel der Rundfunkräte) und nicht der …

Rundfunk vor Gericht Weiterlesen »

Bildquelle: Netzfund

Die Angstmacherei vorm „russischen Angriffskrieg“ ist ein fieses Ablenkmanöver von den westeuropäischen Kriegsplänen gegen Russland  Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Sigmar Gabriel, abgehalfterter Ex (-Vizekanzler, -Außenminister, -SPD-Vorsitzender), pisst von der Atlantik-Brücke (gegen den Wind): „Wäre ich Putin, würde ich schon 2028 kommen.“ [1] Zu unserem und der Russen Glück ist er es nicht, sondern bloß ein Sozi aus deren Stahlhelm-Fraktion. Erschwerend kommt hinzu: Er sitzt für fettes Honorar in den Aufsichtsräten kriegswichtiger Unternehmen, zum Beispiel der Deutschen Bank [2], der Siemens Energy Global [3], der thyssenkrupp Steel Europe [4] und der Daimler Truck Holding [5]. Kriegsängste schüren liegt in …

Bedrohungslügner, Kriegsgurgeln und Hirn-Tot-Schläger Weiterlesen »

Der Bannerträger vieler kriegslüsterner Ostlandreiter in Regierung und Opposition will es nicht wissen: Russland ist nicht unser Feind Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam „Die manische Fixierung auf ‚Sicherheit‘ hat zu einer lähmenden Kultur der Angst geführt. Sie verzerrt die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen der Gesellschaft.“ [1] Gleichfalls gesichert ist, dass Angst schnell in Aggressivität umschlägt. [2] Für Deutschland gilt das allemal. In seinem Angstklima funktionieren die Massenmedien als Verstärker. Sie verklappen [3] die staatliche Propaganda-Dünnsäure als Nachrichten im Publikum. 79 Jahre nach der letzten deutschen Katastrophe locken sie damit die Russenhasser, Militaristen und unverbesserlichen Kriegstreiber wieder aus ihren Löchern. …

Pistorius ist ein Angstmacher, und Angst ist ein Gehirntöter Weiterlesen »