Sommerinterview mit Tino Chrupalla: Das Anti-AfD-Programm der ARD zieht nicht mehr

Im Sommerinterview setzt die ARD auf altbekannte Muster im Umgang mit der AfD.  […] Der eigentliche Skandal aber ist die Gewichtung. Zwei Drittel der Zeit des halbstündigen Interviews drehten sich um Personalfragen – Chrupalla selbst hielt fest, man rede „schon fast 20 Minuten über diese Dinge“.

Ein pseudoinvestigativer Einspieler zielte auf das Umfeld des AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund und unterstellte einzelnen Team-Mitgliedern Nähe zu rechtsextremen Kaderschulen. Verschwiegen wurde, dass der Landesverband Personen mit einer solchen Vergangenheit umfassend überprüft. Ausgerechnet Chrupalla, der mit diesen Landespersonalien nichts zu tun hat, sollte Rechenschaft ablegen. Themen wie Rente, Migration, Sozialstaat, Wirtschaft – all das blieb außen vor.

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