(Red.) Stefano di Lorenzo, der für Globalbridge üblicherweise aus Moskau berichtet, hat sich die Mühe genommen, eine fast zweistündige Sendung des ZDF anzuschauen, wo sogenannte Experten darüber diskutieren, wie Frieden erreicht werden kann. Und wie kann – die konkrete Frage – Friede in der Ukraine erreicht werden? Die Antwort der ZDF-Sonderkorrespondentin hat ihn veranlasst, in die Tasten zu greifen … (cm) Beitrag von: Stefano di Lorenzo   Nach vier Jahren Krieg in der Ukraine hätte die Ankündigung des deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ZDF, eine Sendung zum Thema Frieden zu bringen, wie ein Hauch frischer Luft wirken können. Die Sendung trägt den …

Das ZDF will über Frieden sprechen, predigt in der Ukraine jedoch den Krieg Weiterlesen »

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Ich weiß selber nicht mehr genau, was der Grund dafür war, weswegen ich mich für „Die 100“ gemeldet hatte – vermutlich war es die Aufregung um die „Schlandi“-Folge „Werden wir gut regiert?[1]“ vom 8. Dezember 2025, die ja wirklich Züge von Realsatire offenbarte. Jedenfalls wurde mir am 30. Januar der Link zum „geheimnisumwobenen“ Fragebogen[2] zugesandt, den ich offen und ungeschönt ausfüllte- auch was das Thema Brandmauer[3] anbelangt. Beitrag von Torsten Küllig Ich staunte nicht schlecht, als ich am 6. Februar eine Nummer mit Kölner Vorwahl auf mein Telefon erblickte und sich die Stimme am anderen Ende als Mitarbeiter von MyShow …

Erlebnisbericht: Teilnahme an „Die 100 – was Deutschland bewegt“ Weiterlesen »

Screenshot ARD Die 100

Zu den Vorwürfen der Vorselektion und der Teilnehmerauswahl bei „Die 100“ gibt es bereits seit längerer Zeit intensive öffentliche Debatten und offizielle Reaktionen der Sender. Die offizielle Position der ARD (NDR/WDR) ist bekannt. Die Sender weisen den Vorwurf einer manipulativen Vorselektion oder des Einsatzes bezahlter Schauspieler entschieden zurück. Der NDR betont, dass keine Schauspieler oder Laiendarsteller für eine bestimmte Meinung bezahlt würden. Dass Teilnehmer teils Erfahrung als Komparsen haben, sei bei öffentlichen Castings statistisch unvermeidbar. Das Verfahren via Casting diene dazu, eine „multiperspektivische“ Gruppe zusammenzustellen, um eine lebendige Debatte zu ermöglichen. Siehe Teil 1. In Interviews (z. B. mit Übermedien) …

Analyse Teil 2 zum gar nicht so geheimen Fragebogen der ARD-Sendung „Die 100“ Weiterlesen »

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Die 100“ ist laut Eigenbeschreibung eine Show, in der „Ihre“ Meinung gefragt ist. Es geht um kontroverse Fragen zu einem gesellschaftlich relevanten Problem.  Zwei Journalisten tragen Pro- und Contra Argumente zu der Frage vor. Anschaulich und unterhaltsam. Einhundert Menschen beziehen dazu Stellung. Mit ihren Füssen. Nach jedem Argument. Eine Seite des Studios steht für „Pro“, die andere Seite für „Contra“. Welche Argumente überzeugen, welche nicht? Wer ändert seine Meinung im Laufe der Sendung und wer nicht? https://story.ndr.de/die100/index.html Die ARD-Sendung die „Die 100“ bewegt seit Beginn ihrer Ausstrahlung die Gemüter, teils wegen der Unterstellung der Anwesenheit von Komparsen, teils wegen  des …

Analyse: Der gar nicht so geheime Fragebogen der ARD zur Sendung „Die 100“ Weiterlesen »

Vorausgeschickt: Drohnen über den Flughäfen in Frankfurt und München, über Militär-Standorten in Norddeutschland und in Dänemark – wochenlang häuften sich die Meldungen über unbekannte Flugobjekte im deutschen und europäischen Luftraum. Für Kanzler #Merz stand beim Besuch in der TV-Sendung #Miosga fest: „Unsere Vermutung ist, dass Russland hinter den meisten dieser Drohnenflüge gesteckt.“ Aber stimmt das überhaupt? Schaut man sich die Vorfälle im Detail an, zeigt sich: Fast überall stellten sich die Berichte über vermeintliche „Russen-Drohnen“ im Nachhinein als unbegründet heraus. Dennoch werden diese seit Wochen von Politik und Mainstream-Medien als ultimativer Beweis dafür angeführt, dass #Putin die #NATO überfallen will …

Drohen mit Drohnen Weiterlesen »

Am Bundesverwaltungsgericht trafen Kritiker und Verteidiger des ÖRR aufeinander. Unsere Reporterin war dabei. Das Urteil folgt am 15. Oktober. Text: Beate Strehlitz Der Saal war bis zum letzten Platz gefüllt. Mancher musste draußen bleiben. Die Medienpräsenz war hoch, sogar ZDF und MDR wurden gesichtet. Über die Hintergründe des Verfahrens haben wir hier schon berichtet. Beim Bundesverwaltungsgericht klingt das so: Die Klägerin wendet sich gegen ihre Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags. Sie macht geltend, der öffentlich-rechtliche Rundfunk verfehle seinen gesetzlichen Auftrag strukturell, weil er kein vielfältiges und ausgewogenes Programm biete und als Erfüllungsgehilfe der vorherrschenden staatlichen Meinungsmacht diene. Dieses strukturelle Versagen …

Rundfunkbeitrag vor Gericht – Aus dem Gerichtssaal Weiterlesen »

Am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig läuft morgen die mündliche Verhandlung im Revisionsverfahren um die Rundfunkbeitragspflicht. Text: Beate Strehlitz und Dieter Korbely Das Verfahren geht auf eine bayrische Klägerin zurück. Die Frau aus Rosenheim hatte gegen die Zahlung des Rundfunkbeitrags geklagt. Sie rügte ein generelles strukturelles Versagen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR), insbesondere die mangelnde Programm- und Meinungsvielfalt, und argumentierte, dass sie daher von der Rundfunkbeitragspflicht zu entbinden sei. Das Verwaltungsgericht München wies die Klage ab. Die Gerichte seien nicht befugt, die Programmgestaltung oder Vielfalt des ÖRR zu prüfen; dies sei Aufgabe der plural besetzten Aufsichtsgremien (zum Beispiel der Rundfunkräte) und nicht der …

Rundfunk vor Gericht Weiterlesen »