Der zähe Streit um den Rundfunkbeitrag
Das Bundesverfassungsgericht muss entscheiden, ob sich die Bundesländer bei der Festlegung des Rundfunkbeitrags rechtswidrig verhalten haben. ARD und ZDF wollen eine Erhöhung von 18,36 Euro auf 18,94 pro Monat haben. Warum es mehr als nur Geld geht.
Wenn in Deutschland über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert wird, geht es schnell vor allem ums Geld. Schließlich finanzieren sich ARD, ZDF und Deutschlandradio in großen Teilen über den Rundfunkbeitrag – also eine Pflichtabgabe, die im Moment bei 18,36 Euro pro Haushalt und Monat liegt. Dafür gibt es ein breites Angebot von linearem Fernsehen und Radio über Mediatheken, Podcasts und Online-Seiten bis zu Social-Media-Profilen.
Doch wie groß sollte dieses Angebot in Zukunft noch sein? Und wie viel Geld dürfen die Öffentlich-Rechtlichen dafür einsetzen? Damit befasst sich zurzeit das Bundesverfassungsgericht. Denn nach einem von den 16 Bundesländern festgelegten Verfahren müsste der Rundfunkbeitrag eigentlich schon seit über einem Jahr monatlich 58 Cent höher liegen als bisher.
https://www.deutschlandfunk.de/rundfunkbeitrag-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-bundesverfassungsgericht-100.html
