ARD-aktuell überplätschert die US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof und die gewollte Erosion des Völkerrechts  Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam O wie wohl tönt dieser Merkel-Satz: „Deutschlands wirtschaftliches und politisches Gewicht verpflichtet uns, … Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht zu verteidigen.“ (1) Er könnte glatt den Aufmacher einer 20-Uhr-Tagesschau abgeben. Bei der Verteidigung des Völkerrechts tun sich allerdings weder die Merkel-Regierung noch die ARD-aktuell-Redaktion hervor. Im Gegenteil: Als Anfang September US-Präsident Trump führende Angehörige des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag mit Sanktionen überzog und Außenminister Pompeo das fundamentale Institut des internationalen Rechtssystems gar als „durch und durch kaputte und korrupte Organisation“ anrotzte …

Tagesschau: krawallnyren statt informieren Weiterlesen »

ARD-aktuell schaltet fügsam die Stromzufuhr zu den Resthirnen ab. Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Gral der Erleuchteten, mit elf Buchstaben? ARD-AKTUELL. „Ach, die schon wieder“, seufzt Tantchen Trudi aus Berlin. Wie oft hat sie uns schon erinnert, das Gute auf der Welt sei aber nicht ohne das Böse zu denken? Der Wertewesten, also wir, kann nun mal nicht ohne den bösen Russen. Wer´s bezweifelt, gurgle bitte Tee mit Nowitschok-Geschmack, dieser hinterfotzigen, allertödlichsten Chemiewaffe, von den „Soffjets“ ausgebrütet. Es ist daher für Tagesschau und Tagesthemen nur konsequent, dass Bundeskanzlerin Merkel beweislos behauptet, Alexei Nawalny sei mit Nowitschok vergiftet worden und …

Nawalny-Nachrichten: Merkel erwirkt Denkverbot Weiterlesen »

Screenshot Tagesschau.de

18 (!) Berichte zu Nawalny auf Tagesschau.de in nur zwei Tagen Bereits vor gut drei Jahren beanstandeten wir die Berichterstattung von ARD und ZDF über den russischen Oppositionellen Nawalny anhand einer Fülle gut dokumentierter und inzwischen auch hinreichend bekannter Fakten. Trotz Navalnys zweifelhafter Ambitionen und Verlautbarungen scheint er nachwievor der Liebling deutscher Journalisten zu sein. Dass er angesichts seiner verstörenden politischen Präferenzen für politische Ämter in der nächsten Zeit keine Kandidatur anmelden kann, sollte auch Journalisten öffentlich-rechtlicher Medienanstalten eher beruhigen als erregen. Die Frage, warum menschenfeindliche, rassistische und rechtsextreme Tendenzen und deren Verfechter immer dann ein besonderes Podium innerhalb der …

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Nachdem ein führender Manager von Yves Rocher den früheren russischen Geschäftspartner Alexej Nawalny im Dezember 2012 wegen Unterschlagung angezeigt hatte, wurde Nawalny zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Sein Bruder Oleg Nawalny muss dagegen für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Die Brüder Nawalny hatten die Vorwürfe als politisch motiviert bezeichnet. Sowohl innerhalb der der Berichterstattung von ARD als auch im ZDF wird Alexej Nawalny lediglich als Bürgerrechtler und Kreml-Kritiker dargestellt. Dass sich Nawalny bereits mehrmals medienwirksam als Opfer der russischen Staatsmacht inszenierte, indem er Festnahmen trotz Hausarrest und nicht genehmigter Demonstrationen provoziert, wird verschwiegen und auch nicht kritisch kommentiert. Das …

Beschwerde wegen Desinformation und Unterdrückung wesentlicher Informationen im Nawalny-Prozess Weiterlesen »