Mindestens 5 Programmverstöße in einem einzigen kurzen Beitrag Programmkritik von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Sechs Jahre lang führten internationale Söldner und mehrere islamistische Terroristenorganisationen ein grauenhaftes Regime im syrischen Bezirk Ost-Ghouta. Sie erzwangen religiöse und ethnische „Säuberungen“, sperrten Andersgläubige (Alawiten) in Käfige und nutzten sie als menschliche Schutzschilde gegen Angriffe der syrische Armee. Aron Lund, schwedischer Journalist, hat dokumentiert, wie die „Rebellen“ und „Aufständischen“ in Ost-Ghouta hausten und wie diese Herrschaft der islamistischen, salafistischen Milizen und ihrer Schariagerichte in der Praxis aussah. In all der Zeit war das Leid der Einwohner Ost-Ghoutas der Redaktion ARD-aktuell kaum eine Zeile wert. …

Der Kampf um Ost-Ghouta, durch die Tagesschau-Brille gesehen Weiterlesen »

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Dass der Westen niemals mit despotischen Schurkenstaaten Geschäfte machen, oder gar diplomatische Beziehungen pflegen würde, versteht sich von selbst. Was aber tun, wenn sich das so gar nicht vermeiden ließe? Man kann Kraus-Maffei Wegmann, Rheinmetall, ThyssenKrupp, die Lürssen Werft und Heckler & Koch…. schließlich nicht in die Pleite treiben! Hier muss ein Marketingkonzept her, so ähnlich wie das mit der Riesenwaschkraft von Weißer Riese. „Blut-Flecken entfernen wird jetzt noch einfacher! Mit der ARD-Flecken-Formel, die mehr als 100 Schmutzflecken verdeckt und schon ab 20 Uhr effektiv behandelt!“ Natürlich werden in Saudi-Arabien kritische Zeitgenossen ausgepeitscht, aber daran sind sie meist auch selbst …

Der trübe Blick der ARD auf Despoten Weiterlesen »

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In nahezu jedem Bereich politischer, gesellschaftlicher, kultureller, militärstrategischer, sportlicher und wirtschaftlicher Vorgänge wird von Jenen, die noch immer für sich beanspruchen, Sachverhalte einordnen zu können, mit zweierlei Maß gemessen. Selbst die Lehren aus vergangenen mörderischen Kriegen des Westens, die zumeist auf Lügen und einer entsprechenden Propaganda beruhten, die den Menschen das Hirn vernebelte und zu moralischen Mittätern machte, sind schnell vergessen. Die pathologische Denk- und Handlungsfaulheit, das fehlende Klassenbewusstsein und die Geschichtsvergessenheit der Massen ebnet den Weg zu immer weiteren Vernichtungskriegen. Und immer beginnt es mit Hetze und Propaganda gegen vermeintlich zu bekämpfende Feinde. Die Hauptfeinde der USA und damit …

Und immer wieder zweierlei Maß Weiterlesen »

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Seriöse und verifizierbare Quellen sind das A und O glaubwürdiger und qualitativ hochwertiger Berichterstattung. Innerhalb großer Medienbetriebe, in denen maßgebliche Mitarbeiter je nach politischer Großwetterlage über die Relevanz von Ereignissen befinden, sich in Folge am allgemeinen Gleichklang der Meldungen erfreuen und diesen Gleichklang auch noch als Bestätigung der Eigenleistung im Dienste der Wahrheit empfinden, ist gründliche Quellenrecherche ein Stiefkind journalistischer Aktivitäten. Zu ambivalent verhalten sich Echtzeitbegebenheiten und diverse Eigen- und Bündnisinteressen zueinander. Passende Informationen finden sich teilweise in einer ganzen Anzahl von Quellen, wobei sich oft herausstellt, dass alle darin enthaltenen Informationen aus ein und derselben Quelle stammen, nämlich AFP, …

ARD-aktuell und die trübe Quelle BILD Weiterlesen »

Bericht von der IALANA-Tagung „Krieg und Frieden in den Medien“. von Stefan Korinth Die Friedensinitiative „IALANA“ versammelte vom 26. bis 28. Januar in Kassel eine große Zahl von Medienkritikern – darunter zahlreiche Prominente. Medienwissenschaftler, Künstler, Juristen, Historiker, Ex-Politiker und kritische Journalisten debattierten drei Tage lang über den Zustand der heutigen Medienlandschaft. Es ging unter anderem um Kriegspropaganda, Medienkonzentration und Programmbeschwerden. Vertreter des Mainstreams ließen sich trotz Einladung nicht sehen. Knapp 30 Fachleute, die sich aus verschiedenen beruflichen Perspektiven kritisch mit den deutschen Medien befassen, waren nach Kassel gekommen. Neben der zentralen Lage sprach für die Stadt auch das Vorhandensein pazifistisch …

Nur die „Angeklagten“ fehlten Weiterlesen »

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18 (!) Berichte zu Nawalny auf Tagesschau.de in nur zwei Tagen Bereits vor gut drei Jahren beanstandeten wir die Berichterstattung von ARD und ZDF über den russischen Oppositionellen Nawalny anhand einer Fülle gut dokumentierter und inzwischen auch hinreichend bekannter Fakten. Trotz Navalnys zweifelhafter Ambitionen und Verlautbarungen scheint er nachwievor der Liebling deutscher Journalisten zu sein. Dass er angesichts seiner verstörenden politischen Präferenzen für politische Ämter in der nächsten Zeit keine Kandidatur anmelden kann, sollte auch Journalisten öffentlich-rechtlicher Medienanstalten eher beruhigen als erregen. Die Frage, warum menschenfeindliche, rassistische und rechtsextreme Tendenzen und deren Verfechter immer dann ein besonderes Podium innerhalb der …

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Nachrichtenunterdrückung im Monat Dezember 2017 In unseren und auch in den externen Programmbeschwerden, die bei vermuteten Programmverstößen regelmäßig an ARD, ZDF und DLF gesendet werden, wird des Öfteren bemängelt, dass wichtige Kontextinformationen unterschlagen werden, sodass das Publikum Geschehnisse nicht realitätsgetreu einordnen kann. Auch das komplette Vorenthalten wichtiger, nachrichtenwerter Informationen gibt Anlass für Beschwerden. Über die Gründe der Unterdrückung von Nachrichten möchten wir nicht spekulieren, jedoch bleibt festzuhalten, dass die Rundfunkstaatsverträge die Sender verpflichten, die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen und einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und …

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