Ankündigung: WÖCHENTLICHES KONFLIKT-UPDATE

An die Stelle der getrennten Einzel-Updates zu Iran und zur Ukraine tritt ein wöchentlicher Überblick über die laufenden bewaffneten Konflikte – geordnet, verknüpft, mit einer strategischen Gesamteinordnung am Ende. Der Grund ist einfach: Wer jede Woche denselben Krieg nacherzählt, verliert das Bild vom Ganzen. Nicht jeder Schauplatz bekommt hier gleich viel Raum. Der Scheinwerfer wandert dorthin, wo sich tatsächlich etwas bewegt hat; eine Woche ist Hormus der Leitkonflikt, in der nächsten steht dort ein Zweizeiler, weil Sudan oder Mali nach vorn rücken. Was zählt, ist nicht Vollständigkeit, sondern Relevanz: wo sich das Kräfteverhältnis verschoben hat, wo eine Eskalation greifbar wurde, wo sich ein Ausweg andeutet.

Diese Woche liegt das Gewicht an den Meerengen. Aktive Schauplätze: der Golf und die Straße von Hormus · das Rote Meer und Bab al-Mandab · die Ostukraine und das Schwarze Meer · Kordofan im Sudan · die Kraftstoffrouten nach Bamako · die Levante und der Osten der DR Kongo. Die Konfliktparteien in Kürze: an Hormus stehen Iran, USA und Israel gegeneinander, am Roten Meer die jemenitischen Huthis gegen Saudi-Arabien und die international anerkannte Regierung; in der Ukraine Russland gegen Kyjiw und seine NATO-Unterstützer; im Sudan die Armee gegen die Rapid Support Forces; in Mali die Junta gegen die al-Qaida-nahe JNIM; in Gaza Israel gegen die Hamas; im Osten des Kongo die Regierung gegen die M23 und Ruanda.

Hier finden Sie ab sofort sauber sortiert die geopolitischen Konfliktgebiete, fachmännisch eingeordnet von Michael Hollister.  Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen.

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