Radio Bremen-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2025

Der Rundfunkrat von Radio Bremen hat am 10. September 2026 auf Empfehlung des Verwaltungsrats den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 einstimmig genehmigt und den Verwaltungsrat sowie das Direktorium entlastet. Radio Bremen schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem handelsrechtlichen Jahresüberschuss von 5,7 Millionen Euro bei Erträgen von 121,8 Millionen Euro ab.

Dr. Klaus Sondergeld, Vorsitzender des Rundfunkrats, erklärt: „Angesichts dieses Jahresergebnisses mag man sich die Frage stellen, wie es trotz der vielfach beklagten Unterfinanzierung durch die ausbleibende Beitragserhöhung zu einem Überschuss kommen konnte. Für das Geschäftsjahr 2025 gibt es hierfür eine wesentliche Erklärung: Bei Radio Bremen wurden zuvor gebildete Rückstellungen in Höhe von 4,8 Millionen Euro für künftige Rentenzahlungen aufgelöst. Rückstellungsauflösungen bedeuten keinen Zuwachs an liquiden Mitteln, diese Auflösung stellt zudem einen einmaligen Sondereffekt dar und wird sich in den Folgejahren nicht wiederholen. Im Übrigen haben Verwaltungsrat und Rundfunkrat die Intendantin und das Direktorium in ihrer restriktiven Mittelverwendung unterstützt.“

Die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2025 ist bislang nicht umgesetzt worden. Dadurch entsteht für Radio Bremen eine strukturelle Finanzierungslücke von jährlich 3,4 Millionen Euro.

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