Die verschwiegenen Luxus-Pensionen der ZDF-Spitze

Für seine sechsköpfige Geschäftsleitung ist das Zweite Deutsche Fernsehen Verpflichtungen in Höhe von 17,2 Millionen Euro eingegangen. Für Intendant Norbert Himmler sind die Rückstellungen zwischenzeitlich exorbitant gestiegen. […]

. So betrug der Barwert der Pensionsansprüche für die sechsköpfige Geschäftsleitung 17,2 Millionen Euro. Diese Summe muss durch Gebührengelder gedeckt werden. Allein im Jahr 2023 hat das ZDF für neue Pensionsverpflichtungen neben den Gehaltszahlungen an das Management rund 746.500 Euro zurückgestellt. Gemessen am Vorjahr ist das sogar ein bescheidener Wert. 2022 bilanzierte die Anstalt fast fünfmal so viel und stellte 3,6 Millionen Euro für die Pensionsansprüche der Geschäftsleitung zurück. Allein für Intendant Norbert Himmler belief sich die Summe auf 1,49 Millionen Euro, nachdem das ZDF dafür im Jahr zuvor nur einen Aufwand von 430.000 Euro gemeldet hatte.

Frage an das ZDF: „Warum sind im Jahr 2022 die Rückstellungen für Norbert Himmler so stark gestiegen?“

Die Pressestelle ließ die Frage offen und verwies stattdessen wortreich darauf, dass „die Pensionsrückstellungen im ZDF durch unabhängige Versicherungsmathematiker auf der Grundlage allgemein gültiger versicherungsmathematischer Berechnungsparameter ermittelt werden“.

https://kress.de/news/beitrag/148668-die-verschwiegenen-luxus-pensionen-der-zdf-spitze.html
Hinweis: Norbert Himmler ist im März 2022 Intendant geworden. Mit der höheren Vergütung kann ihm eine höhere Altersversorgung zustehen, weshalb zusätzlich Mittel zurückgestellt werden müssen.