Mindestens 67 Tote vor Ceuta

Marokkos Gendarmen standen daneben. Ein Befehl aus Rabat ist nicht belegt, das Muster von 2021 schon.

Bis Freitagmorgen hatten nach Angaben des spanischen Innenministeriums rund 50.000 Menschen die Grenze überwunden. Juan Jesús Vivas, Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, nannte 60.000 und damit „etwa 70 Prozent“ der Bevölkerung; die Stadt zählt gut 83.500 Einwohner. Die Regierung bestätigte am Samstag mindestens 67 Tote, Ertrunkene und Menschen, die am Wellenbrecher zu Tode gedrückt wurden; die Behörden Ceutas nannten gegenüber Sky News 86. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ zählte für das ganze Jahr 2025 sechs Menschen, denen der irreguläre Weg nach Ceuta gelang, und zwischen Januar und dem 15. Juli 2026 keinen einzigen.

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