… mit Distanz und kritischem Verstand berichten? Können die das überhaupt noch?

Marcus Klöckner hinterfragt und kommentiert die Reaktionen von Medien und Politik anlässlich einer am Flughafen Leipzig entdeckten Drohne mit Zünder. Richtig sei, dass der Flughafen Leipzig als Umschlagplatz für Rüstungsgüter in die Ukraine gelte. Der Flughafen sei zwar kein Militärflughafen, aber er lässt sich unter kritische Infrastruktur einordnen. Gefragt wird u.a., warum überhaupt bei einem Krieg militärische Güter über zivile Flughäfen transportiert werden. Die Situation zwischen NATO und Russland sei „extrem angespannt“. Seit langem bestehe der Eindruck: „Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert“. In einer solchen Situation sei journalistische Verantwortung gefragt. Es könne und dürfe „nicht darum gehen, als erstes Medium auf einen möglichen Täter zu zeigen, sondern darum, mit Distanz und kritischem Verstand zu berichten“. „Reflexhaft auf den Lieblingstäter zu zeigen“, sei kein Journalismus, sondern Politik.

Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?

Kleiner Tipp am Rande: