Die AfD in Sachsen-Anhalt will den Rundfunkstaatsvertrag kündigen. Dazu reichte die Fraktion am Mittwoch einen Vorstoß im Landtag ein. Die Idee wurde mit großer Mehrheit abgewiesen. Die AfD spricht unter anderem von fehlender Objektivität beim ÖRR. Die AfD ist mit einem Vorstoß zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) im Landtag von Sachsen-Anhalt gescheitert. Konkret ging es am Mittwoch darum, die bestehenden Rundfunkstaatsverträge zu kündigen. Die Abgeordneten lehnten den Antrag mit großer Mehrheit ab – insgesamt gab es 16 Ja-Stimmen und 66 Nein-Stimmen. AfD: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist nicht objektiv Hintergrund des Vorstoßes ist Kritik der AfD am ÖRR. Die Partei beklagt eine aus …

AfD scheitert mit Abstimmung zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk Weiterlesen »

Der inszenierte Niedergang. Wie die ARD-Sendung „Die 100” zum Symptom einer Gesellschaft im freien Fall wird. Gebührenfinanziert, natürlich. Am Montag offenbarte sich in der ARD das ganze Elend unserer Zeit. Während die Republik draußen, vor dem TV-Studio, in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Agonie liegt, veranstaltete der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein Spektakel, das seinesgleichen sucht. Die Frage des Abends: Ist Deutschland zu „woke“? Die eigentliche Frage hätte lauten müssen: Wie tief kann Fernsehen noch sinken? Ein Pulk von Menschen, aufgestellt wie Schachfiguren, bewegen sich zwischen Ja und Nein. Ein Moderator mit Hautfarbentafel in der Hand. Eine Journalistin, die Sombreros verteilt. Ein weinender …

„Die 100“ in der ARD; Tränen, Tumult, TV-Tristesse Weiterlesen »

KEF-Empfehlung für eine niedrigere Erhöhung: Eine Überprüfung des Systems steht bevor. Welche Folgen zieht die Politik? Die Finanzkommission KEF empfiehlt im Entwurf eines Zwischenberichts, den sie Sendern und Landespolitikern vorgelegt hat, eine geringere Erhöhung des Rundfunkbeitrags als ursprünglich vorgesehen. Doch die überraschende Kurskorrektur wirft grundsätzliche Fragen auf. […] Trotz der niedrigeren Beitragsempfehlung soll die neue Höhe von 18,64 Euro die Sender für die Einnahmeausfälle der Jahre 2025 und 2026 rückwirkend kompensieren. Die KEF beziffert diese Ausfälle auf 269,6 Millionen Euro pro Jahr, insgesamt also 538,3 Millionen Euro. Gleichzeitig will die Kommission den genehmigten Finanzbedarf von ARD, ZDF und Deutschlandradio aufgrund …

Rundfunkbeitrag-Wende: Das System steht neu auf dem Prüfstand Weiterlesen »

Der ehemalige Geschäftsführer der „Bild“-Gruppe, Christian Nienhaus, sollte eigentlich am Freitag in den ZDF-Verwaltungsrat gewählt werden. Doch der Widerstand gegen die umstrittene Personalie war größer als erwartet. Nach einer kontroversen Debatte im ZDF-Fernsehrat ist die geplante Wahl des früheren Springer-Managers Christian Nienhaus in den Verwaltungsrat des Senders am Freitag gescheitert. In zwei Wahlgängen ohne Gegenkandidat verfehlte er die notwendige Drei-Fünftel-Mehrheit der Stimmen deutlich. […] Der 65-jährige Nienhaus hatte sich dem Fernsehrat als „Rentner“ vorgestellt, der bereits seit zwei Jahren keine geschäftlichen Beziehungen zu privaten Medienunternehmen mehr unterhalte, seine Erfahrung als Manager jedoch gerne dem ZDF zur Verfügung stellen wolle. […] …

Ex-Manager Nienhaus fällt bei Wahl für ZDF-Verwaltungsrat durch Weiterlesen »

Fabian Goldmann analysiert in seiner Untersuchung von über 11.000 Beiträgen deutscher Leitmedien, wie sprachliche Verzerrungen die Wahrnehmung des Nahostkonflikts beeinflussen können, indem Gewalt gegen Israel systematisch dramatisiert und entkontextualisiert würde. Israelische Angriffe würden durch Begriffe wie “Gegenschlag” oder “Reaktion” häufig als legitime Antwort auf vorangegangene Ereignisse gerahmt. Eine solche Einordnung bleibe bei palästinensischer Gewalt meist aus. https://bildblog.de/151687/ein-jahr-chaos-kampf-um-warner-beleidigter-bundeskanzler/ Wichtigste kurzgefasst: Diese Auswertung umfasst 11.125 Beiträge mit Nahost-Bezug, die im Zeitraum vom 7. Oktober 2023 bis 19. Januar 2025 in Bild, Spiegel, Tagesschau, taz und Zeit erschienen sind. Untersucht wurde, mit welchen Begriffen Medien Gewalttaten durch Israel, Hamas und andere Akteure der …

Medien und Nahost: Die Sprache der Gewalt Weiterlesen »

[…] Schlesinger wird vorgeworfen, als Intendantin Zahlungen erhalten zu haben, die nicht mit den für eine öffentlich-rechtliche Anstalt geltenden Geboten der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit vereinbar gewesen seien und die unter bewusster Umgehung der Kontroll- und Aufsichtsfunktionen des Verwaltungsrates zustande gekommen sein sollen. Darüber hinaus habe sie dem Sender weitere unzulässige Kosten verursacht, etwa mit unzulässigen Zulagen im Rahmen des ARD-Vorsitzes im Jahr 2022 oder durch die Abrechnung privater Bewirtungskosten über die Anstalt. […] Neben Schlesinger gehören auch der frühere Verwaltungsdirektor, die seinerzeitige Juristische Direktorin sowie der damalige Vorsitzende des RBB-Verwaltungsrats zu den Angeklagten. Laut Gericht stehen die Angeschuldigten im Verdacht, …

Vorwurf der Untreue: Anklage gegen Ex-RBB-Intendantin Schlesinger Weiterlesen »

In der ersten Sendung des neuen ARD-Formats „ttt-talk“ stellte die Moderatorin Sina Maimouni dem Medienminister Weimer Fragen. Und zwar die richtigen! […] Zu jedem großen Themenpaket kommt ein prominenter Vertreter aus Kultur- und Medienwelt per Video zu Wort, der die Kritik an den Minister stellvertretend vorträgt. Gleich zu Beginn des Interviews jedoch lässt es sich Maimouni nicht nehmen, den Minister minutenlang zu seiner Firma zu befragen. […] Sehr lange war kein so knallhartes Interview mehr im Fernsehen zu sehen. Ein kleines bisschen liegt das natürlich aber auch daran, dass der Interviewte zwar freundlich bleibt, das ist aber auch schon alles, …

Wolfram Weimer bei ttt: Das Interview des Jahres 2025 Weiterlesen »