Screenshot ARD-aktuell

Die informationelle Arbeit der Redaktion ARD-aktuell (Tagesschau, Tagesthemen usw. und die Angebote im Internet) ist gesetzlich in einem Staatsvertrag geregelt. Demgemäß ist ARD-aktuell verpflichtet, „objektiv“ „unparteiisch“ und orientiert an den Grundsätzen der „Meinungsvielfalt“ zu berichten. Die Onlineangebote sollen den Rundfunkteilnehmern über die TV-Sendungen hinaus „hochwertige Inhalte“ zur zeitsouveränen Nutzung und ohne zusätzliche Kosten bieten. Von Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer Der kritische Blick auf Tagesschau.de zeigt, dass diese gesetzlichen Vorgaben den „Qualitätsjournalisten“ völlig gleichgültig sind. Sie machen auch in den Internet-Darbietungen nur das, was sie können: Hofberichterstattung. Chefredakteur Dr. Kai Gniffkes Qualitätsjournalisten-Truppe übt sich in Distanzlosigkeit zur Bundesregierung. Am 17. …

Opportune Zeugen als Meinungsmacher Weiterlesen »

Griechenland Ein großer brauner Umschlag, den seine völlig aufgelöste Sekretärin eines Tages zu ihm brachte, war randvoll mit menschlichen Exkrementen und offensichtlich in Bezug auf Dialogbereitschaft als DER Tiefpunkt innerhalb der ohnehin problematischen Korrespondenz mit deutschen Bürgern zu betrachten. Sowohl der chronisch überlastete Schreibtisch des griechischen Konsuls Aris Radiopoulos, als auch das elektronische Postfach des Diplomaten quellen seit einiger Zeit, parallel zu halbgaren und unvorsichtigen Verlautbarungen seitens Politik und Medien, über. (Quelle: LVZ vom 23.05.2015) Ob Interviews, Schlagzeilen – egal ob wahr oder erlogen – oder auch Auftritte griechischer Politiker in den deutschen TV-Formaten und Nachrichtensendungen sind für viele Deutsche …

Mediale Volksverhetzung Weiterlesen »

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Ziemlich beste Feinde – Deutsche Medien und die Griechen Die kampagnenartigen Berichterstattungen über „Hemd-aus-der-Hose-Varoufakis“ und seine Regierungsmannschaft innerhalb der Genres Tendenz, übler Geschmack und beitragsfinanzierter Schmuddel-Talk sind Ausdruck der oft beklagten Gleichschaltung unserer Leitmedien. In Griechenland herrscht eine, für europäische Verhältnisse, außerordentlich prekäre Situation. Der Zustand, in den das Land von gewissenlosen und korrupten Figuren (lange vor Syriza und Varoufakis) manövriert wurde, kann guten Gewissens als humanitäre Katastrophe bezeichnet werden. Die Obdachlosigkeit ist dramatisch angestiegen, 3 Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 50 %, die Sozialleistungen wurden drastisch gekürzt, die einfache Bevölkerung wird enteignet und entrechtet. Die …

Projekt: Öffentliche formale Programmbeschwerde – Part 2 Weiterlesen »