Die Mücke im Schlafzimmer – Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk aus der Zivilgesellschaft Beitrag von Sevda Can Arslan In unserer Vorlesung zur Zukunft der Medien waren am 18. Juni 2019 drei Menschen zu Gast, die sich als Teil der Zivilgesellschaft kritisch mit Medien auseinandersetzen: Erstens Maren Müller, die 2014 mit ihrer Petition „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!“ in nur zwei Wochen fast eine Viertelmillion Unterschriften sammelte und daraufhin den Verein Ständige Publikumskonferenz gründete. Zweitens Friedhelm Klinkhammer, der früher beim NDR arbeitete und dort auch eine Zeit lang Gesamtpersonalratsvorsitzender war. Und Drittens Volker Bräutigam, der von der LKW-Kabine über ein …

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Achtung! Der Beitrag kann Spuren von Satire, Rechtfertigungen und Geständnissen enthalten. Das vergangene Jahr stand medienpolitisch ganz im Zeichen von Sendereihen und Veranstaltungen, die sich wie das sprichwörtliche Perpetuum Mobile um das Verhältnis von Medien und Publikum drehten. Zahlreiche Vertreter der schreibenden und sendenden Zunft besprachen das Thema unter striktem Ausschluss echter Kritiker und unter Zuhilfenahme omnipotenter Medien-Wissenschaftler, die zwar mit der Verachtung der Bessergebildeten argumentieren, aber dann doch zur simplifizierenden Schubladisierung von Kritikern ausholen. Nur ein paar Beispiele aus dem Katalog der Abhandlungen von oben herab: Wie viel Medienschelte verträgt Pressefreiheit? (toter Link) Streitraum: Misstrauen und Öffentlichkeit” „Lügenpresse“ ist …

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