Screenshot Tagesschau.de

Die in der Programmbeschwerde von Voker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer verlinkten Berichte von ARD-aktuell über die UN-Sicherheitsrats-Debatte (zu Giftgas/Syrien) stehen pars pro toto und für hochgradig tendenziöse, manipulative Nachrichtengestaltung. Muster: die (guten) USA und ihre Verbündeten mühen sich mit acht und mehr Vorstößen um eine unabhängige Untersuchung der Giftgasvorfälle, aber das (böse) Russland „blockiert“ per Veto, und der zweifellos schuldige Assad geht straflos aus. Die Absicht, das russische Stimmverhalten negativ zu konnotieren, ist deutlich erkennbar daran, dass ARD-aktuell im umgekehrten Fall nur reichlich verwaschen formuliert, ein russischer Antrag sei „auf die Ablehnung der westlichen Mächte USA, Großbritanniens und Frankreichs gestoßen“. …

Tendenzberichterstattung und Manipulation über Syrien-Giftgas-Debatte im UN-Sicherheitsrat Weiterlesen »

Screenshot Google

ARD-aktuell hat neuerdings den Anspruch, ein „Faktenfinder“ zu sein und eine entsprechende Dienstleistung zu bieten. Was dabei herauskommt, bestärkt allerdings auch nur den Verdacht der Manipulation, es ist alter Wein (Tendenzjournalismus) in neuem Schlauch. Am 7.4.2017 heißt es auf der neuen Seite im Internet: „Mehr als sechs Jahre dauert der Syrienkrieg nun schon, immer wieder gab es Kriegsverbrechen. Bestrafen konnten die UN sie jedoch nie – auch weil Russland bereits sieben Resolutionen durch sein Veto blockierte. Ein Überblick. „ Darin zählt dieser „Faktenfinder“ auf tagesschau.de sieben Resolutionen in englischer Sprache auf. Das Ganze läuft auf ein „Seht her, der Russe …

UN-Veto und der ARD-Faktenfinder Weiterlesen »

Vor gut zwei Monaten fand ein hochkarätiges Treffen des russischen Präsidenten Putin mit jungen Akademikern und Historikern statt. Im Zuge der Berichterstattung innerhalb der deutschen Medien wurden zwei Aussagen, die Putin in diesem Frage-Antwort-Marathon beantwortete, herausgepickt, aus dem Zusammenhang gerissen und wiefolgt zusammengefasst: „Putin fand-Hitler-Stalin-Pakt ganz okay“ und „Polen war an Teilung selbst schuld“. Wie es im Netz aussieht, wenn Qualitätsjournalismus den Gleichklang übt und beim fröhlichen dpa-copy&paste die einzelnen Meldungen aussehen lässt, als wäre Karl-Ede von Schnitzler auferstanden, kann man hier sehen: Die Publikumskonferenz hat sich in dieser Angelegenheit lediglich mit DRadio angelegt und nachgewiesen, wie auf Linie gepolter …

Geschichtsbilder und deren Deutung in den ÖR Medien Weiterlesen »