Bildquelle: dpa … und von der Tagesschau desillusioniert: mit quantitativ, nicht qualitativ gesteigerter Berichterstattung über die Albtraumtänzer Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Es graut sie anscheinend nicht wirklich vor der Corona-Pandemie, sondern vor einem Wähler, dem dämmert, welch hochgradige Gefahr sie selbst in dieser Krise darstellen. Nichtskönner, „führend in den Disziplinen Inkompetenz, Aussitzen und Beschwichtigen“. (1) Dieser Elite dürfte das ZDF-„Politbarometer“ am 27. März gerade recht gekommen sein: 89 Prozent der Befragten meinen demnach, „Die Bundesregierung macht ihre Arbeit in der Corona-Krise gut.“ (2) Das ist der Wirkungsnachweis regierungsfrommer Informationspolitik von ARD-Tagesschau und ZDF-heute, den am häufigsten genutzten Nachrichtenquellen …

Regiert von einem Kabinett in der Dunkelkammer Weiterlesen »

Marines with C Company, Battalion Landing Team 1/1, 15th Marine Expeditionary Unit (Special Operations Capable) raise the first American flag in Afghanistan after the seizure of a forward operating base on Nov. 26, 2001, as Operation Enduring Freedom begins. (U.S. Marine Corps photo by Sgt. Joseph R. Chenelly) (Released)

Bildquelle: MarineCorps NewYork Nichts ist gut mit den Taliban*) Aber wenn Heiko Maas Demokratie am Hindukusch ausruft, ist die Tagesschau voll dabei Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Welch ein Brimborium: Nach 18 Jahren Krieg in Afghanistan haben die USA mit den Taliban am 29. Februar ein „Friedensabkommen“ geschlossen. Eine Regierungserklärung der Bundeskanzlerin gab es trotzdem nicht, Merkel war mal wieder abgetaucht. Statt ihrer durfte Außenminister Heiko Maas seine Veranlagung zu voreiliger Großsprecherei beweisen: Das Abkommen eröffne „…eine lang ersehnte Chance auf einen Friedensprozess in Afghanistan.“ (1) Die Tagesschau zitierte das natürlich in ihrer Hauptausgabe. Ansonsten bot sie Konfektionsware, keine …

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Veröffentlicht am 16. November 2019 von Ped Die Verstrickung von ARD-Journalisten im Krieg gegen Syrien. Befassen wir uns mit einer Verstrickung, die einer Mehrzahl von Journalisten innerhalb der Leitmedien – so hoffe ich es wenigstens – nicht wirklich bewusst ist. Doch die Folgen sind fatal. Denn Verstrickung ersetzt Skepsis und der Anspruch an Objektivität mutiert zu Glauben. Mehr noch impliziert dieser Glauben, dass man meint zu wissen. Ein weiteres Schreiben an die ARD zur Falschberichterstattung ihrer Redaktionen – im speziellen Fall bezogen auf das Thema Syrien-Krieg. Offener Brief an den Vorsitzenden des Rundfunkrates beim Bayerischen Rundfunk, Lorenz Wolf; versendet am …

Das Kleben am Narrativ – Der Weg in die Frontberichterstattung Weiterlesen »

Bildquelle: Canal13 Die Macht um acht dient den Eliten Die Doppelzüngigkeit der Tagesschau-Leute Was der Bundesregierung recht ist, ist der Redaktion ARD-aktuell billig: Parteiische Berichterstattung über die „Unruhen“ in Südamerika  Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Die Tagesschau meldet (am 30.10.19): „Angesichts schwerer Unruhen im Land hat Chile die Ausrichtung der Weltklimakonferenz im Dezember abgesagt. Präsident Piñera erklärte, seine Regierung müsse sich darauf konzentrieren, die Proteste zu befrieden und Reformen auszuarbeiten. Seit zwei Wochen kommt es in Chile immer wieder zu Ausschreitungen. …“ (1). Wissen wir jetzt, was in Chile los ist? Erkennen wir dank solcher Nachrichten Ursache und Gemeinsamkeiten …

Tagesschau: Parteiische Berichterstattung über die „Unruhen“ in Südamerika Weiterlesen »

Kritik zur Replik – Neue Post für die ARD Veröffentlicht am 4. September 2019 von Ped Beginnen wir mit dem Positiven: Briefe an die ARD werden dort tatsächlich gelesen. Dieser Fakt ist wichtig, weil er nämlich die Möglichkeit einer wirklichen Kommunikation offen lässt. Oft entsteht der Eindruck, dass die Gremien der ARD nur mit Standardantworten hantieren, um auf recht bequeme Art und Weise lästige Kritiker abzufrühstücken. Um also herauszufinden, ob meine Kritik an einem Beitrag von “report aus München” auch tatsächlich gelesen und ausgewertet wird, hatte ich in diesem einen sogenannten “Honeypot”, einen Honigtopf hinterlassen. Die Begrifflichkeit “Honeypot” habe ich …

Vom Wirken eines Desinformationsnetzwerks – Teil II. Weiterlesen »

Man muss das, was bei der ARD schief läuft, immer wieder beim Namen nennen. Philipp Grüll und Ahmet Senyurt vom Bayrischen Rundfunk sowie Frederik Obermaier von der Süddeutschen Zeitung betätigten sich innerhalb einer scheininvestigativen Recherche von “report aus München” als propagandistisches Frontkorps der ARD. Ihre Waffen: Verzerrungen, Halbwahrheiten, Verleumdungen und Lügen – bei konsequenter Anwendung deutscher Gesetze eine Sache für den Staatsanwalt. Schließlich handelt es sich hier um Kriegstreiberei. Offener Brief an die ARD Folgende E-Mail-Verteiler wurden angeschrieben: programmbeirat@daserste.de (dortiger Mail-Server blockte die Nachricht, über ein alternatives Netz ließ sich die Nachricht zustellen) gremienbuero-beschwerden@br.de (dortiger Mail-Server bewertete die Absender-IP als …

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Dysfunktion der Macht um acht   Abbild unserer Scheindemokratie: die Bundespressekonferenz Journalisten lassen sich von den Regierungspapageien mit Leerformeln und faulen Ausreden abfertigen. Nachbohren und Widerspruch gelten als unfein Von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam Die Bundespressekonferenz (BPK) in Berlin ist ein untypischer Verein von Journalisten. Er lädt Kanzler, Minister, Regierungssprecher sowie die Spitzenvertreter von Wirtschaft und Gesellschaft dazu ein, auf seiner Bühne Rede und Antwort zu stehen. Während im Ausland Medienleute üblicherweise von den politisch Mächtigen einberufen werden und deren Informationen in Empfang zu nehmen haben, sollte es in Deutschland genau andersrum vonstatten gehen: Journalisten erfragen eigenständig Auskünfte von …

Abbild unserer Scheindemokratie: die Bundespressekonferenz Weiterlesen »