ARD-Programmdirektorin Christine Strobl bleibt bis 2031 im Amt

Die Nummer eins in der Programmdirektion der ARD wurde ebenso wie ihr Stellvertreter, ARD-Chefredakteur Oliver Köhr, für fünf weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Bei der ARD setzt man in der Schaltzentrale auf Kontinuität. Programmdirektorin Christine Strobl und ihr Stellvertreter, ARD-Chefredakteur Oliver Köhr, bleiben für fünf weitere Jahre in ihren Ämtern. Das haben die Intendantinnen und Intendanten der ARD in Abstimmung mit der Gremienvorsitzendenkonferenz beschlossen. […]

Christine Strobl bekleidet das Amt der ARD-Programmdirektorin seit 1. Mai 2021. In dieser Funktion verantwortet sie das Gemeinschaftsprogramm Das Erste sowie die ARD-Mediathek. Außerdem ist sie Vorsitzende der Videoprogrammkonferenz. Zum gleichen Zeitpunkt übernahm Oliver Köhr Strobls Stellvertretung. Darüber hinaus koordiniert und verantwortet er in seiner Rolle als ARD-Koordinator Aktuelles und Magazine das Portfolio aktueller Sendungen, der Polit- und Verbraucher-Magazine sowie der Sondersendungen und der Talks im Gemeinschaftsprogramm.

Die Vertragsverlängerungen von Christine Strobl und Oliver Köhr gelten ab 1. Mai 2026 vorbehaltlich der Zustimmung des BR-Verwaltungsrats.

https://www.blickpunktfilm.de/tv/wiederwahl-ard-programmdirektorin-christine-strobl-bleibt-bis-2031-im-amt-172444b851745053f39bfeb901d81e76

Tatsächlich ist es Christine Strobl in den zurückliegenden Jahren gelungen, Programmbudgets vom Linearen ins Digitale umzushiften, ohne Das Erste nachhaltig zu schwächen. Gleichzeitig sorgte sie immer wieder mit schlagzeilenträchtigen Vorhaben für Aufsehen – und scheute dabei auch nicht, getroffene Entscheidungen zu widerrufen. Im Frühjahr 2024 hatte man eigentlich entschieden, die Telenovelas „Rote Rosen“ und „Sturm der Liebe“ als Halbstünder fortzusetzen, wenige Woche später folgte die Rolle rückwärts.

In diesem Mai machten Planspiele der Programmdirektorin die Runde, dass Das Erste die „Tagesschau“ um 20 Uhr auf 30 Minuten verlängern könnte. Das hätte Auswirkungen auf alle anderen Sender gehabt – das Gedankenspiel kam ARD-intern nicht überall gut an. Auch dieses Vorhaben ist mittlerweile vom Tisch

https://www.dwdl.de/nachrichten/103934/christine_strobl_bleibt_bis_2031_ardprogrammdirektorin/


Hinweis: Zwei Vorgaben des 3. Medienänderungsstaatsvertrages hat Christine Strobl nicht umgesetzt. Die regelmäßigen Sendeplätze für Kulturinhalte im ERSTEN wurden nicht ausgebaut.

Der Auftrag im Sinne der Sätze 8 und 9 des § 26 Absatz 1 ist bisher nicht über alle Tageszeiten hinweg im ERSTEN wahrnehmbar.

https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/18790-MStV#p26