Baden-Württemberg will Mediensektor stärker fördern

12.06.2021

Baden-Württemberg will Mediensektor stärker fördern

„Der Mediensektor und die gesamte Kreativwirtschaft ist ein eigenständiger Wirtschaftsfaktor, von dessen Entwicklungen auch andere Wirtschaftszweige enorm profitieren können. Wir wollen Baden-Württemberg als einen zentralen Motor von Innovation, Digitalisierung und Kreativität im Medienbereich voranbringen“, heißt es im Koalitionsvertrag von Grünen und CDU für die neue Legislaturperiode 2021 bis 2026. Um das Ziel zu erreichen, solle „ein Programm zur Förderung von Gründungs- und Acceleratorzentren im Mediensektor“ aufgelegt werden. ….

Im Bereich der Filmförderung wollen Grüne und CDU, wie aus ihrem neuen Koalitionsvertrag hervorgeht, schwerpunktmäßig neben dem Spiel- und Dokumentarfilm auf die Segmente Animation und visuelle Effekte sowie die Games-Entwicklung setzen. Die Bereiche Animation, visuelle Effekte und Games gelte es „bundesweit konkurrenzfähig auszustatten“. Fortentwickelt werden soll zudem das „Animation-Media-Cluster mit seinen kreativen Dienstleistern und seinen international anerkannten Hochschulen inklusive der Filmakademie Baden-Württemberg“. Die Kooperation des „Animation Media Cluster Region Stuttgart“ mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg soll im Bereich Filmschauspiel intensiviert werden.

Den privaten Rundfunk und die nicht-kommerziellen Lokalradios, auch Freie Radios genannt, wollen Grüne und CDU weiterhin in dem Bundesland unterstützen. Den Staatsvertrag über den Südwestrundfunk (SWR), die öffentlich-rechtliche ARD-Landesrundfunkanstalt für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, will die Regierungskoalition novellieren. Eine solche Novelle strebt auch die ebenfalls im Amt bestätigte rheinland-pfälzische Landesregierung an.

https://www.medienkorrespondenz.de/politik/artikel/baden-wuerttemberg-will-mediensektor-staerkernbspfoerdern.html

Koalitionsvertrag 2021 – 2026

https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/210506_Koalitionsvertrag_2021-2026.pdf