ARD-Chef Kai Gniffke appelliert: „Gemeinsam gegen eine Handvoll ausländischer Tech-Konzerne
BDZV-Kongress: ARD-Chef Kai Gniffke appelliert: „Gemeinsam gegen eine Handvoll ausländischer Tech-Konzerne“
Im Streit um die Digitalangebote der öffentlich-rechtlichen Sender mit den Verlagen gab es auf dem BDZV-Kongress erneut „Reibungspunkte“. Nach wie vor wollen die Verlage den Konflikt auf EU-Ebene klären. ARD-Intendant Kai Gniffke will aber mit den Medienhäusern lieber zusammenarbeiten – „zum Schutz gegen eine Handvoll ausländischer Tech-Konzerne“. […]
Der ARD-Chef versucht indes, die Grundlage für eine Einigung im Streit um „die Digitalangebote der Öffis“, wie er sich salopp ausdrückt, zu schaffen. Natürlich habe es Reibungspunkte gegeben, gesteht er zu. Trotzdem zeige der Titel „Für eine wehrhafte Demokratie“, dass man vieles gemeinsam habe, „nicht zuletzt die Verantwortung für die Qualität des demokratischen Diskurses.“
Die Frage der Presseähnlichkeit sorge seit mehr als zehn Jahren für Diskussionen und Prozesse. Die „Baustelle der Presseähnlichkeit“ werde wohl noch lange so bleiben und man werde noch lange darum ringen. […]
ARD-Intendant Gniffke sieht die Lösung des Konfliktes im Nachgang des BDZV-Kongresses in der „Zusammenarbeit der deutschen Qualitätsmedien“, wie er sagt: “Warum keine gemeinsame Videoplattform? Warum keine gemeinsame Audioplattform? Warum keine gemeinsamen Digitalprodukte?“ Niemand müsse seine Position in den bestehenden Streitfragen aufgeben
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Hinweis: Das Unterscheidungskriterium soll sich aufgrund der Herkunft erschließen/erkennen lassen. So sei ein Onlineangebot der Presse anders strukturiert als das von Fernsehsendern oder Radiosendern. (Malu Dreyer auf der Pressekonferenz am 14.6.2018)
