Wie lustig ARD-Gremien für mehr Geld für das „Jugendangebot“ FUNK betteln

Am 31. Juli 2025 ist der Prozess gegen den Unternehmer und Gründer der „Querdenken“-Demonstrationen Michael Ballweg zu Ende gegangen. Das Landgericht Stuttgart sprach ihn vom Vorwurf des versuchten Betrugs frei. Von dem umstrittenen Verfahren blieb ein Schuldspruch wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 20 Euro sowie wegen versuchter Steuerhinterziehung übrig. „Politisch getrieben war das Verfahren nicht“, verkündet unter anderem die ARD.1 Doch daran gibt es Zweifel.

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Dort, in der ARD-Mediathek, findet sich auch ein Video zum Fall Ballweg, produziert vom Jugendkanal Funk von ARD und ZDF. Der Beitrag aus der Reihe „Walulis Daily“ stammt vom 5. Juli 2022, als Ballweg in Untersuchungshaft war.7 „Querdenken-Chaos: So dämlich reagieren Ballwegs Anhänger“, heißt es im Teaser-Text und weiter: „Der Querdenken-Chef Michael Ballweg sitzt im Knast! (…) Warum der Schwurbel-Anführer im Knast sitzt, wieso er da wahrscheinlich nicht so schnell wieder rauskommt und wie lustig die Querdenken-Schwurbler um seine Entlassung betteln“.

https://connections.news/netzwerke/thomas-strobl-die-ard-und-der-fall-ballweg/

Wie lustig ARD-Gremien für mehr Geld für das „Jugendangebot“ FUNK betteln

ARD-Gremien kritisieren die Finanzausstattung des Jugendangebots „Funk“ als unzureichend. Jetzt wird offen eine Budgeterhöhung gefordert – ausgerechnet in Zeiten knapper Kassen.
Die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der ARD hält die Finanzausstattung des öffentlich-rechtlichen digitalen Jugendangebots „Funk“ nicht für ausreichend. „Der Etat von Funk braucht einen effektiven Teuerungsausgleich“, sagte der GVK-Vorsitzende Klaus Sondergeld dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Anteil von Funk am Beitragsaufkommen nehme ab. Das führe „gemeinsam mit einer schwindenden Kaufkraft“ dazu, dass weniger Formate veröffentlicht würden.

Die 14- bis 29-Jährigen, die das Jugendangebot erreichen soll, machen Sondergeld zufolge rund 17 Prozent der Bevölkerung aus. Auch wenn diese Zielgruppe nicht nur Inhalte von „Funk“ nutze, sondern auch andere lineare und non-lineare öffentlich-rechtliche Angebote, sei die Ausstattung des Angebots gemessen „am Gesamtaufkommen der Beiträge sehr bescheiden“.

https://www.welt.de/kultur/medien/article688df216a4488f28874e625b/oerr-ard-aufsichtsgremien-fordern-mehr-geld-fuer-jugendangebot-funk.html