Big Trouble on the Atlantik Brücke

Das Jahr geht für die transatlantische Lobby in Deutschland eher unerfreulich zu Ende. So war es dem Atlantik Brücke e.V. nicht gelungen, seinen Vorsitzenden, Friedrich Merz, zum CDU-Parteivorsitzenden und damit aussichtsreichen Kanzlerkandidat zu küren. Stattdessen folgte Merkel eine katholische Saarländerin, die – für Spitzenpolitiker ungewöhnlich – offenbar nicht einmal Mitglied in der Atlantik Brücke ist.

Wie ergeben die dort durch ihre Herausgeber, Intendanten und Star-Journalisten vertretenen deutschen Medienhäuser den Freunden aus Washington sind, konnte man beim kollektiven Verschweigen der Kriegsverbrechen des 41. US-Präsidenten bewundern (Auf den Hund gekommen). Kein Wunder, hatte die Atlantik Brücke bereits 2015 ihre Mitglieder mit dem neu ins Leben gerufenen George H. W. Bush-Awards auf Kritiklosigkeit gegenüber dem CIA-Veteranen eingeschworen. Wie schon seit der Nachkriegszeit trommeln die deutschen Journalisten treu für US-Kriege und dämonisieren Länder, die Washington nicht ebenfalls nach dem Mund reden.

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