Ein radikaler Umbau von ARD und ZDF – wie soll das gehen?

17.03.2021

Ein radikaler Umbau von ARD und ZDF – wie soll das gehen?

Stefan Stuckmann hat gerade einen Essay mit dem Titel „Wer einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk will, muss ihn radikal umbauen!“ geschrieben. … Sein Text ist eine Reaktion auf einen Artikel der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU und CSU. Er wollte nicht – wie so viele – mit Häme auf den Vorschlag, ARD und ZDF zusammenzulegen, reagieren, erzählt Stuckmann im Podcast, sondern ernsthaft darüber nachdenken – und stellte sich die Fragen: Warum denn nicht? Was wäre der Vorteil davon? …. Der Fernsehautor erzählt im Gespräch mit Holger Klein von einem „durchbürokratisierten System“, in der jede Redaktion ein Fürstentum sei: „Ein System, das sich selbst zerreibt.“

Und er sieht sich selbst, Jahrgang 1982, als Teil einer „von den Öffentlich-Rechtlichen vergessenen Generation“.

Was sind seine Vorschläge? Würde bei einer Verringerung der linearen Sendeplätze das Hauen und Stechen um die wenigen Plätze bei ARD und ZDF nicht noch härter? Und wenn es ein Drittel weniger lineare Programme gäbe, wie Stuckmann vorschlägt, käme dann nicht bald der erste Politiker, der auch fordert, dass dann ein Drittel weniger bezahlt werden sollte?

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