Journalismus und Regierungspolitik: Hand in Hand?

Journalismus und Regierungspolitik: Hand in Hand?

»Konstruktiven Journalismus« zum »Transformativen Journalismus« weiterentwickeln

Der Leipziger Medienwissenschaftler Dr. Uwe Krüger wirft den Medien in Deutschland vor, zu unkritisch über die Arbeit der Regierung in der Corona-Krise berichtet zu haben.

„Zu beobachten war das klassische Rally-‚Round-the-Flag-Phänomen: Wenn es um Leben und Tod geht, schart man sich um die Regierung. Man zerpflückt nicht deren Aussagen, sondern unterstützt deren Maßnahmen gegen einen gemeinsamen, gefährlichen Feind“, schreibt Krüger in einem Anfang Juni erschienenen Beitrag der Frankfurter Hefte (hier nachzulesen: „Journalismus und Regierungspolitik: Hand in Hand?“).

Die Argumentation der Branche, dass Pressefreiheit auch einmal bedeute, nicht zu kritisieren, wenn es nicht sinnvoll erscheint (Frank Überall, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes), lässt Krüger nicht gelten.

https://www.flurfunk-dresden.de/2020/06/24/uwe-krueger-kritisiert-corona-berichterstattung-deutscher-medien/

zum Artikel: Mitunter – und nicht erst, aber insbesondere mit der Corona-Berichterstattung in Zeitungen und Medienportalen – hat man den Eindruck, die freie Presse sei ein Verlautbarungskanal der Bundesregierung. Ist dieses Urteil berechtigt? ….

https://www.frankfurter-hefte.de/artikel/hand-in-hand-2975/