Kai Gniffke zum Rundfunkbeitrag

Kai Gniffke zum Rundfunkbeitrag

„Bei der AfD in Dresden haben Sie coram publico gesagt, ich zitiere: ‚Verdammt nochmal, ich zahle die 17,50 Euro auch nicht besonders gerne‘. Und das gegenüber Leuten, die die ‚Zwangsgebühren‘ gänzlich abschaffen wollen.“ – „Okay, ich räume ein, dass das nicht sehr geschickt formuliert war. Heute würde ich sagen, dass unabhängiger Rundfunk der Gesellschaft so viel wert sein sollte. Aber seien wir doch ehrlich: Wäre uns der Gedanke, das Geld lieber in ein Feierabend-Bier zu investieren, so fremd?“

https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/478/der-allesversteher-6770.html

Er scheint einen Fehler einzuräumen, um einen Satz später gleich wieder zu einer rhetorischen Volte anzusetzen, von der unklar ist, was er damit erreichen will. Glaubt Gniffke, dass er mit dieser ungefähr gerhardschröderschen Jovialität bei den Lesern einer linksalternativen Wochenzeitung ankommt?

Künftig wird Kai Gniffke für sein Feierabendbier möglicherweise 86 Cent weniger zur Verfügung haben.

https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-1508.html