MDR – Nach seiner Wahl ließ Ludwig Sparwillen erkennen – bei Journalistenstellen
Bei der Intendantenwahl im März bekam Ralf Ludwig zwölf Gegenstimmen, wobei er keinen Konkurrenten hatte. In den endlosen sächsisch-thüringisch-anhaltinischen Weiten konnte der Verwaltungsrat unter 29 Bewerbern nur diesen einen einzigen geeigneten Kandidaten herausfiltern: Ralf Ludwig, geboren in Borna, seit 1999 beim MDR. Kein fernsehbekanntes Gesicht wie in den meisten ARD-Sendern, sondern ein Verwalter. Im Senderverbund genießt er laut FAZ als Finanzmanager einen guten Ruf, kompetent und sachkundig.
Doch war er nicht auch Leiter der Hauptabteilung Finanzen, als unter seiner Aufsicht jahrelang die Millionen im Kinderkanal verschwanden und die Finanzen in der Fernseh-Unterhaltung ihr Eigenleben entwickelten? Klar, war er. Aber er sei nicht für die „unmittelbare Kontrolle“ der Vorgänge zuständig gewesen, erklärt die Pressestelle. Wer dann? Wer von den Herrschaften mit den hohen Gehältern trug die Verantwortung und wurde gefeuert? Na keiner.
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