Rolf Zurbrüggen ist neuer Vorsitzender des WDR-Rundfunkrats

Rolf Zurbrüggen ist neuer Vorsitzender des WDR-Rundfunkrats. Die Mitglieder des Aufsichtsgremiums haben ihn heute mit großer Mehrheit (45 von 54 Stimmen) für eine fünfjährige Amtsperiode gewählt. Damit folgt er auf Andreas Meyer-Lauber, der dem Gremium nicht erneut angehört.

Zurbrüggen danke für das Vertrauen und freue sich auf seine künftige Aufgabe, sagte er in seiner Antrittsrede. Auf den Rundfunkrat kämen durch den digitalen Umbau des Senders und den neuen Medienstaatsvertrag zusätzliche und wichtige Aufgaben zu. ‚Entscheidend ist, dass das öffentlich-rechtliche Programm relevant bleibt. Dazu gilt es, die Chancen und Risiken digitaler Ausspielwegeweiterhin konsequent auszuloten.‘ Dabei werde der Rundfunkrat den Sender weiterhin konstruktiv beraten und begleiten. Als Vorsitzender wolle sich Zurbrüggen für eine transparente und starke Gremienarbeit einsetzen – nicht zuletzt, um die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu bewahren und zu stärken. …

Rolf Zurbrüggen gehört dem WDR-Rundfunkrat seit 2009 an, zunächst als stellvertretendes und seit Dezember 2016 als ordentliches Mitglied. Für den 12. WDR-Rundfunkrat engagierte er sich im Programmbeirat von Arte Deutschland und als Leiter der Sachkommission Dreistufentests. Ab Februar2020 war er zudem stellvertretender Vorsitzender des Rundfunkrats. In den ab heute amtierenden 13.WDR-Rundfunkrat wurde Zurbrüggen erneut entsandt vom Landesverband der Volkshochschulen von NRW e.V.

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