Rundfunkrat des RBB ohne Chef: Kennen wir uns?

Rundfunkrat des RBB ohne Chef: Kennen wir uns?

Der neue Rundfunkrat des RBB hat auf seiner ersten Sitzung keinen Vorsitzenden gefunden. Aber eine Programmdirektorin. Das fängt gut an. (Paid)

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/rundfunkrat-des-rbb-ohne-vorsitz-18721674.html

In Potsdam hat sich der neue Rundfunkrat des Rundfunks Berlin-Brandenburg konstituiert. Unter den 18 neuen der 30 Mitglieder ist auch Katja Karger, Vorsitzende des DGB-Bezirksvorstandes Berlin-Brandenburg. Sie folgt auf Dieter Pienkny, der, vom Gewerkschaftsbund entsandt, sich über mehr als zwei Jahrzehnte in dem Gremium engagierte. In einem nichtöffentlichen Sitzungsteil konnte sich das Gremium am 2. März nicht auf einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende einigen. […]

In der Sitzung wurde auch das Vorgehen zur Wahl einer neuen Intendantin, eines neuen Intendanten erläutert. Da Vernaus im vergangenen September begonnener „Spezialeinsatz“ – wie sie ihn nannte – spätestens am 14. September endet, sei eine gewisse Eile geboten. Die im Dezember konstituierte Findungskommission will schnellstmöglich die Stelle ausschreiben. Der Rundfunkrat bestimmt dann, wer zu den Vorstellungsrunden eingeladen wird. Neu ist, dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten vor der Wahl der Belegschaft vorstellen sollen. Das gilt auch für Intendantin Katrin Vernau, die inzwischen erklärt hat, sich ebenfalls um das Amt bewerben zu wollen.

Neuer Rundfunkrat des RBB konstituiert

rbb: Kanzleien und Anwälte kosteten mittlerweile 1,6 Millionen Euro

In ihrem Bericht informierte Vernau die Rundfunkratsmitglieder, dass sich die Kosten für die mit der Aufarbeitung des Skandals um die frühere Intendantin Patricia Schlesinger beschäftigten Kanzleien und Anwälte bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mittlerweile auf 1,6 Millionen Euro summierten. Den größten Anteil daran habe die juristischen Aufarbeitung möglicher Compliance-Verstöße durch die Kanzlei Lutz Abel.

Neuer Rundfunkrat des RBB konstituiert