Verfahren zur Intendantenwahl beim Hessischen Rundfunk läuft

Verfahren zur Intendantenwahl beim Hessischen Rundfunk läuft

Beim Hessischen Rundfunk (HR) in Frankfurt läuft das Verfahren zur Neubesetzung des Intendantenamts. Der HR-Rundfunkrat, der die Intendantin bzw. den Intendanten der Sendeanstalt wählt, hat dazu eine Findungskommission eingesetzt. Zum 1. März 2022 muss die Leitungsposition neu besetzt werden. Eine öffentliche Ausschreibung wird es dazu nicht geben; sie ist im HR-Gesetz auch nicht vorgeschrieben.

Das Procedere, auf das sich der Rundfunkrat im Juni verständigt hat, sieht so aus: In die Führungsposition beim HR kann nur gewählt werden, wer durch die Findungskommission oder mindestens durch ein Mitglied des Rundfunkrats vorgeschlagen wird. Jedes Rundfunkratsmitglied kann der Findungskommission mögliche Kandidaten für die Intendanz nennen. Sollte der Rundfunkrat Initiativbewerbungen erhalten, werden diese allen Mitgliedern des Gremiums bekannt gemacht. Vorgesehen ist, dass die Rundfunkratsmitglieder bis zum 14. Oktober Personalvorschläge für die Intendantennachfolge machen sollen. Dieser Termin ist allerdings keine Ausschlussfrist, spätere Vorschläge werden ebenfalls berücksichtigt. …

Für das Intendantenamt beim Hessischen Rundfunk dürfte zuallererst die HR-Programmdirektorin Gabriele Holzner im Rennen sein. Holzner, 61, arbeitet seit dem Jahr 2000 beim HR. Sie ist dort seit August 2020 Programmdirektorin. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Hörfunk- und Fernsehdirektion und der Bereich Multimedia zu einer crossmedialen Direktion zusammengeführt. Zuvor war Holzner ab 2016 HR-Fernsehdirektorin (auf diesem Posten folgte sie Manfred Krupp nach, als er das Intendantenamt übernahm).

Als externe Kandidaten für die Leitungsposition beim HR könnten Jan Weyrauch und Eckhart Gaddum in Frage kommen.

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