Vorwürfen gegen die RBB-Intendantin und ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger zurückgewiesen
Nach Vorwürfen des „Business Insider“ gegen die RBB-Intendantin und ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger prüft der Sender den Fall. Und leitet rechtliche Schritte gegen das Branchenmagazin ein. … Manche Behauptungen seien falsch, andere „eine Verquickung von falschen Annahmen und entsprechend unrichtigen Schlussfolgerungen“, teilte der RBB am Mittwoch der SZ mit. „Wir suchen den Dialog, um Misstrauen und falschen Verdächtigungen zu begegnen“, sagte Patricia Schlesinger am Donnerstag.
Schlesinger sagte zur Untersuchung: „Die Geschäftsleitung des RBB und ich sind davon überzeugt, dass die notwendige Klarheit über das tatsächliche Geschehen am besten durch eine unabhängige Prüfung erreicht werden kann und dass dies der richtige Weg ist, um die Vorwürfe dauerhaft zu entkräften.“ Parallel prüfe der Sender weiter rechtliche Schritte gegen „falsche und verzerrende Formen der Berichterstattung“.
Der Sender startete auch innerhalb der eigenen Belegschaft einen Dialog und will nach dpa-Informationen im Intranet die Berichterstattung rund um die Vorwürfe gegen den Sender und Schlesinger dokumentieren und widerlegen. Mitarbeiter sollen dort zudem Fragen stellen können.
Unterdessen wurde bekannt, dass der RBB-Verwaltungsrat eine Sondersitzung plant. Auf dpa-Anfrage teilte die Gremiengeschäftsstelle des Senders mit, dass es sich um eine nichtöffentliche Sitzung des Aufsichtsgremiums handele. Nähere Angaben zu Tagesordnung und Zeitpunkt der Sitzung wurden nicht gemacht.
https://meedia.de/2022/07/07/vorwuerfe-gegen-intendantin-rbb-leitet-unabhaengige-untersuchung-ein/
Die Compliance-Beauftragte und die Revision haben zudem bereits angekündigt, dass sie eine externe Anwaltskanzlei für die Untersuchungen in Anspruch nehmen werden.
Die Untersuchung umfasst beispielsweise die Vergabe von Aufträgen an Berater im Rahmen des geplanten Bauprojektes für das Digitale Medienhaus in Berlin, die Abrechnung von dienstlichen Abendessen-Einladungen durch die Intendantin und Auftragsverhältnisse zur Messe Berlin, soweit diese den rbb betreffen. …
Parallel prüft der rbb weiter rechtliche Schritte gegen falsche und verzerrende Formen der Berichterstattung und sichert einen transparenten Umgang mit den Vorwürfen auch nach innen ab. Schlesinger: „Wir suchen den Dialog, um Misstrauen und falschen Verdächtigungen zu begegnen.“
https://www.presseportal.de/pm/51580/5267432
Nach kritischen Medienberichten zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und seiner Intendantin Patricia Schlesinger hat der öffentlich-rechtliche Sender Vorwürfe zurückgewiesen und in der eigenen Belegschaft einen Dialog angestoßen. … Im RBB-Intranet kündigte der Sender nach dpa-Informationen an, die Berichterstattung rund um Vorwürfe gegen den Sender und Intendantin Patricia Schlesinger zu dokumentieren und zu widerlegen. Mitarbeiter sollen dort zudem Fragen stellen können. …
Auf dpa-Anfrage teilte die Gremiengeschäftsstelle des Senders mit, dass es sich um eine nichtöffentliche Sitzung des Aufsichtsgremiums handele. Nähere Angaben zu Tagesordnung und Zeitpunkt der Sitzung wurden nicht gemacht.
Patricia Schlesinger: „Die Geschäftsleitung des rbb und ich sind davon überzeugt, dass die notwendige Klarheit über das tatsächliche Geschehen am besten durch eine unabhängige Prüfung erreicht werden kann und dass dies der richtige Weg ist, um die Vorwürfe dauerhaft zu entkräften. Das wird etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber die werden wir uns nehmen, um Schaden vom rbb und vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk allgemein abzuwenden.“
Vergütung von Patricia Schlesinger steigt um 42.000 Euro
Schlesinger bekam jeweils 261.000 Euro (2020)
Die RBB-Intendantin und ARD-Vorsitzende Patricia Schlesinger bekam eine kräftige Erhöhung auf 303.000 Euro im Jahr
