SWR: kostspielige Gehaltsfortzahlungen – ohne entsprechende Gegenleistung

ARD und ZDF stehen besonders unter öffentlicher Beobachtung, was die außertariflichen (AT) Gehälter für ihre Führungskräfte angeht. Da wirken die Vorkommnisse vor allem beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) nach, die für erhebliche Kritik sorgten.

Beim Südwestrundfunk (SWR) könnte es in Sachen AT-Gehälter demnächst noch Ärger geben. Der Sender arbeitet an einem grundlegenden Umbau. Die Anzahl der Direktionen wird Anfang 2027 von acht auf sechs reduziert. Zwei Direktoren sollen dann aus Altersgründen ausscheiden, obwohl ihre Verträge noch bis ins Jahr 2028 laufen. Es drohen kostspielige Gehaltsfortzahlungen – ohne entsprechende Gegenleistung.

Und: Bei zwei anderen Direktoren laufen ab Herbst dieses Jahres die Verträge aus, wenn es in die heiße Phase des Umbaus geht. Ihre Arbeit schätzt SWR-Intendant Kai Gniffke. Doch die Stellen mussten öffentlich ausgeschrieben werden. Um offenbar die Aufmerksamkeit nicht allzu groß werden zu lassen, wählte der Sender ein besonderes Zeitfenster für die Ausschreibungen.

Vor allem um diese Punkte geht es im Artikel für Medieninsider, online hier zu lesen: https://lnkd.in/ed5j5_WG