„Für mehr Meinungsfreiheit in der Debatte“ – Offener Brief von J. K. Rowling und Noam Chomsky

In einem offenen Brief in dem US-Magazin „Harper’s Magazine“ fordern über 150 Intellektuelle mehr Offenheit in der Debattenkultur. Sie prangern in ihrem Brief eine „ideologische Konformität“ an und sprechen sich gegen einen, ihrer Ansicht nach, intoleranten Zeitgeist aus.

Mehr als 150 Intellektuelle und Prominente warnen in einem offenen Brief vor Denk- und Sprechverboten. Die Unterzeichner fordern stattdessen eine offene Debattenkultur. Es gäbe ein „Klima der Intoleranz“, das auf allen Seiten der öffentlichen Debatte entstanden sei.

Unter den Unterzeichnern des Briefes, der in der Oktoberausgabe der zweitältesten US-Zeitschrift Harper’s Magazine erscheinen soll und seit Dienstag schon online abrufbar ist, finden sich unter anderem die Bestsellerautoren J.K. Rowling, Sebastian Kehlmann, Margaret Atwood und Salman Rushdie. Auch der Psychologe Steven Pinker, Philosoph und Linguist Noam Chomsky, Politikwissenschaftler Yascha Mounk, die Feministin Gloria Steinem und Jazz-Musiker Wynton Marsalis.

RT Deutsch bringt eine deutsche Übersetzung des Briefes, der im Harper’s Magazine erschien: