Journalisten von ARD und ZDF wollen in „Zukunftsrat“

Journalisten von ARD und ZDF wollen in „Zukunftsrat“

Die in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (Agra) vertretenen Journalisten fordern ein Mitspracherecht bei der Reform der öffentlich-rechtlichen Sender. In einem am Dienstagabend veröffentlichten offenen Brief an die Rundfunkkommission der Länder schreibt die Agra zu dem von den Ländern vorgeschlagenen „Zukunftsrat“: „Man kann über vieles diskutieren – aber nicht über unsere Köpfe hinweg“.

Die Rundfunkkommission der Länder hat nach ihrer Sitzung am 20. Januar einen Beschluss veröffentlicht, in dem sie unter anderem ankündigt, sie wolle einen „Zukunftsrat“ einreichten, der Empfehlungen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seine Akzeptanz erarbeiten soll

Die Journalistinnen und Journalisten von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle (DW) garantierten den Meinungspluralismus in den Anstalten, schreibt die Arbeitsgemeinschaft. Ihre Expertise und ihre Erfahrung machten sie zu unverzichtbaren Gesprächs- und Verhandlungspartnern in Zukunftsfragen. „Deshalb fordern wir, dass wir entsprechend angehört werden, in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden und ein Mitspracherecht erhalten.“

Epd

Stimmen von innen: Die in der Arbeits­gemein­schaft der öffentlich-rechtlichen Redakteursausschüsse (Agra) vertretenen Journalistinnen von ARD, ZDF, Deutschland­radio und Deutscher Welle fordern ein Mitspracherecht bei der Reform der Öffentlich-Rechtlichen. In einem Brief an die Rundfunkkommission der Länder schreiben sie, dass der vorgeschlagene „Zukunftsrat“ nicht über ihre Köpfe hinweg diskutieren sollte.

Redakteursausschüsse fordern Mitspracherecht bei ÖRR-Reform.