Kriegsgeschichten: Was wird uns da erzählt?
Kriegsgeschichten: Was wird uns da erzählt?
Storytelling im Journalismus: Höchst emotional, höchst wirksam – und oft höchst einseitig. Gut gegen Böse, Weiß gegen Schwarz. Wie unsere Wahrnehmung geformt wird. […]
Es folgen kritische Anmerkungen zu einem ganz besonderen Narrativ – nämlich dem narrativen. Oder anders gesagt: Nachdenkliches zum „narrativistischen“ Narrativ.
Unter dem Titel „Was geschah in Mariupol?“ geht es im folgenden ARD-Tagesschau-Beitrag von Korrespondentin Susanne Petersohn aus Kiew kaum in differenzierter und differenzierender Weise um ein komplexes Geschehen im Kontext des Krieges in der Ukraine.
Sondern es wird nicht zuletzt eine Geschichte erzählt. Und zwar diese, sogar im generellen Präsens – einem Merkmal von Storytelling, um das Geschehen als möglichst nah zu vermitteln: „Zu den Zeugen des Angriffes zählt auch der achtjährige Jehor.“
https://www.telepolis.de/features/Kriegsgeschichten-Was-wird-uns-da-erzaehlt-9636755.html
