Die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entscheidet sich. Und das Correctiv-Debakel geht in die nächste Runde. […] Darf der Rundfunkbeitrag vom per Gesetz zahlungspflichtigen Bürger zurückgehalten werden, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Programmauftrag nicht mehr nachkommt? Bisher konnten sich die Rundfunkbarone von ARD, ZDF und Deutschlandradio bei Beantwortung dieser Frage auf ein klares Nein verlassen. Doch das gilt seit Mitte Oktober 2025 nicht mehr. Jetzt heißt es: Im Prinzip ja! Allerdings muss der Programmauftrag über längere Zeit und insgesamt unerfüllt geblieben sein. Für Feinschmecker sei eine Formulierung aus der Urteilsbegründung (AZ: 6 C5.24) des Bundesverwaltungsgerichts zitiert: „Allerdings fordert die zur Rechtfertigung …

Ausblick auf ein spannendes Medienjahr 2026: So viel Bewegung und Panik im ÖRR war noch nie Weiterlesen »

Die Zahl der Meinungsbeiträge in den „Tagesthemen“ der ARD geht zurück. 2025 gab es 112 Kommentare, 28 Prozent weniger als im Vorjahr. Am häufigsten kommentierten Julie Kurz und Daniel Hechler. In den „Tagesthemen“ der ARD gibt es weniger Kommentare. 2025 waren es nur 112 Meinungsbeiträge. Das ist ein Rückgang um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2024 waren es 156 Kommentare. Das geht aus Daten der ARD-Programmdirektion hervor, die der Evangelische Pressedienst (epd) ausgewertet hat. 2021 gab es 265 Kommentare in den „Tagesthemen“, das war die höchste Anzahl an Meinungsbeiträgen in dem Nachrichtenmagazin. Gegenüber diesem Rekordwert sank die Anzahl der Kommentare …

Weniger Kommentare in den „Tagesthemen“ Weiterlesen »

Sobald der Strom wieder läuft, beginnt die Aufarbeitung des Terroranschlags. Und sie wird sich nicht nur mit Tätern, Motiven und Sicherheitslücken beschäftigen müssen, sondern auch mit einer Frage, die bislang auffällig ausgeblendet wird: Warum hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses Ereignis so marginal behandelt? Wie es sein müsste Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist es seinem Publikum schuldig, über einen solchen Anschlag mindestens ebenso häufig, ebenso ausführlich und ebenso beharrlich zu berichten, wie er es in der Vergangenheit bei anderen, medial deutlich kleiner dimensionierten Ereignissen getan hat. Man erinnere sich etwa an die wochen- fast monatelange Dauerberichterstattung über die „Ausländer raus“-Gesänge betrunkener Studenten …

Wie der ÖRR einen Terroranschlag von nationaler Tragweite verdrängt Weiterlesen »

Verliert die ARD ihren „Tagesthemen“-Chef? Fernsehjournalist Helge Fuhst steht offenbar vor dem Wechsel zu einem privatwirtschaftlichen Fernsehunternehmen. Informationen, die der KNA vorliegen, kann Digitalfernsehen seit Mittwoch bestätigen. Innerhalb der ARD wird davon ausgegangen, dass Fuhst seine Aufgabe schon in wenigen Wochen niederlegen wird. Der 41-Jährige ist derzeit Zweiter Chefredakteur der ARD-aktuell-Redaktion und somit hauptverantwortlich für die „Tagesthemen“, die er als Back-Up auch moderiert. Zudem arbeitet er in seiner Funktion als Zweiter Chefredakteur auch an der „Tagesschau“ mit. Eine Neuorientierung des nun 41-Jährigen kommt für Branchenkenner nicht zwingend überraschend. Dass er durchaus nach Höherem strebt, zeigte sich schon 2024. Damals war …

Überraschender Abschied: „Tagesthemen“-Chef Helge Fuhst will die ARD verlassen Weiterlesen »

Rund um die Welt veröffentlichen Medien unzählige Bilder von Nicolas Maduro. Echte und falsche sind kaum auseinanderzuhalten. Auch Infosperber brachte gestern ein Bild des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro in Handschellen. Möglicherweise hätten wir das besser nicht getan. Denn immer deutlicher zeigt sich, dass viele Bilder von seiner Festnahme und von den Jubelfeiern in Caracas nicht echt oder uralt sind. Der französische Fernsehsender France 24 hat die Bilder untersucht. Ins Visier nahmen die France-24-Leute unter anderen jene Bilder, die zeigen, wie Beamte der amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA den Präsidenten abführen. Misstrauisch wurden die Leute von France 24, weil die Bilder aus unterschiedlichen …

Echt oder falsch? Die merkwürdigen Bilder von Nicolas Maduro Weiterlesen »

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 1995 betrugen die Gesamteinnahmen der Öffentlich-Rechtlichen noch 5,9 Milliarden Euro. 2017 waren es schon 8,8 Milliarden – heute sind es sagenhafte 10,4 Milliarden, wie der Evangelische Pressedienst errechnet hat. Eine Steigerung um satte 76 Prozent – während der inflationsbedingte Kaufkraftverlust der Bürger im selben Zeitraum bei 40 Prozent lag. Allein die neun (!) verschiedenen ARD-Anstalten scheffeln jährlich 7,6 Milliarden Euro, und in diesem Jahr dürften die Einnahmen weiter steigen. Die Apparate wuchern, während der Treibstoff – das Vertrauen der Beitragszahler – schrumpft. Was bekommen die Bürger für ihr Geld? Ein Überangebot an Krimiserien, das …

ÖRR – Was bekommen die Bürger für ihr Geld? Weiterlesen »

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ) weltweit 128 Journalisten getötet worden, davon mehr als die Hälfte im Nahen Osten. Der Anstieg gegenüber 2024 bedeute für Journalistinnen und Journalisten weltweit „Alarmstufe Rot“, sagte IFJ-Generalsekretär Anthony Bellanger der Nachrichtenagentur AFP. Der Journalistenverband zeigte sich besonders besorgt über die Situation im Gazastreifen, wo nach Angaben des Verbands im vergangenen Jahr 56 Medienvertreter ums Leben kamen. „Wir haben so etwas nie zuvor gesehen: So viele Tote in so kurzer Zeit in so einem kleinen Gebiet“, sagte Bellanger. […] Weltweit befinden sich nach Angaben der IFJ darüber hinaus derzeit 533 Medienvertreter …

2025 wurden weltweit 128 Journalistinnen und Journalisten getötet Weiterlesen »