RBB: Ein Jahr danach
RBB: Ein Jahr danach
(00:00) INTRO: Vorwürfe zurück gewiesen – Abendschau, 06.07.2022 | (01:04) Der rbb im Umbruch – Der Auslöser – René Althammer – Dr. Christoph Classen – Antje Kapek – Kayhan Özgenç – Gabi Probst | (23:21) Das Schadensbild | (33:12) Persönliche Sicht einer rbb-Mitarbeiterin | (46:11) Die Lehren | (48:22)
https://www.ardaudiothek.de/episode/medienmagazin/rbb-ein-jahr-danach/radioeins/94575854/
Anlass der Sonderausgabe ist der einjährige Jahrestag der RBB-Skandale. Okay, daran wurde schon öfter erinnert. Hier geht es um die ersten Meldungen, die der RBB selbst in der eigenen Sache bringen musste. Es war ja der „Business Insider“ aus dem Springer-Konzern, der die Sache ins Rollen brachte, weshalb viele und auch der RBB zunächst reflexhaft behaupten konnten, es handele sich um eine Springer-Kampagne und könne ignoriert werden. Zum Jahrestag versammelte „Medienmagazin“-Macher Jörg Wagner unter anderem BI-Chefredakteur Kayhan Özgenc, RBB-Reporterin Gabi Probst, deren Berichte in der eigenen Skandalsache dann auch viel Aufsehen erregten (Altpapier), und RBB-Rundfunkrats-Mitglied Antje Kapek. Es fallen sehr deutliche Worte, auch optimistische. „Der RBB wird geradezu zum Vorbild“, was Recherchen auch im eigenen Haus betrifft, sagt Probst etwa. Es sei „supermutig“ und werde in die ganze ARD ausstrahlen, wie der neue Verwaltungsrat dabei vorging, das Gehalt der neu gewählten nächsten Intendantin zu reduzieren, sagt Kapek. Es fallen aber auch bemerkenswert düstere Sätze zur Rolle der Gremien. Ebenfalls Kapek schildert, wie Schlesinger mit „einstündigen Vorträge, wie toll es ist, dass wir irgendwo wieder einen Grimme-Preis gewonnen haben“, ihre nominellen Kontrolleure einlullte (bei Min. 21.50). Von einem „massiven Problem mit der Kontrolle“ spricht der Zeithistoriker Christoph Classen: Das ganze Aufsichtsgremien-System sei wohl in der Nachkriegszeit in Ordnung gewesen, aber „nicht mehr zeitgemäß“.
https://www.mdr.de/altpapier/das-altpapier-3218.html
„Auf dem Sonnendeck trinkt man Champagner, unten rudern die Galeeren-Sklaven“: ARD-Mitarbeiterin rechnet mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk ab
„Irrationale“ Debatte über Rundfunkbeitrag
Insgesamt sechs Ministerpräsidenten haben sich bislang gegen eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags ab 2025 ausgesprochen – und unterlaufen damit das Verfahren zur Festlegung des Beitrags. Für Medienjournalistin Claudia Tieschky ist vieles an der Debatte um den Rundfunkbeitrag „extrem irrational“.
https://www.deutschlandfunk.de/debatte-rundfunkbeitrag-gez-erhoehung-kef-100.html
