Uneinigkeit über Besetzung des „Zukunftsrats“

Länder zu ARD und ZDF : Weniger Geld und Macht für die Intendanten

Die Bundesländer setzen einen „Zukunftsrat“ ein und benennen Reformziele für die Öffentlich-Rechtlichen. Welche das sind, verrät der Chef der Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, im Interview.

Der Zukunftsrat wird eine einmalige In­sti­tu­tion sein, welche die duale Medienordnung sowie die Veränderungen der Medienmärkte und Mediennutzung analysiert und hier ARD und ZDF einordnet. Es ist wichtig, dazu die öffentlich-rechtlichen, aber auch die privaten Medien in den Blick zu nehmen, um entscheiden zu können, welche Angebote in welchem Umfang und mit welchem finanziellen Aufwand künftig von den öffentlich-rechtlichen Anstalten benötigt werden.

Die Rundfunkkommission der Bundesländer konnte sich in ihrer Sitzung am Mittwoch nicht auf die Besetzung des „Zukunftsrats“ verständigen. […] Wie aus Teilnehmerkreisen verlautet, gab es vor allem einen Dissens zwischen SPD und CDU-regierten Bundesländern über die personelle Besetzung des Zukunftsrats. Man ist sich einig, so ist zu hören, dass dem Zukunftsrat acht Personen angehören sollen. […] In der nächsten Woche wollen die für Medienpolitik Verantwortlichen der Länder abermals zusammenkommen, um das Vorhaben vollständig zu beschließen.