Zukunftsrat für ARD und ZDF kostete rund 200.000 Euro
Zukunftsrat für ARD und ZDF kostete rund 200.000 Euro
Durch die Einsetzung des Zukunftsrats für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind den Bundesländern Kosten im unteren sechsstelligen Bereich entstanden. „Die voraussichtlichen Gesamtkosten für die Arbeit des Zukunftsrates belaufen sich auf rund 200.000 Euro“, teilte die rheinland-pfälzische Staatskanzlei auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Mainz mit. Die Schlussabrechnung liege noch nicht vor.
Die Mitglieder des Gremiums haben laut Staatskanzlei pro Sitzung ein Sitzungsgeld in Höhe von 700 Euro zuzüglich Umsatzsteuer erhalten. Diese Ausgaben und weitere Sitzungskosten wie etwa Raummiete beliefen sich demnach auf insgesamt rund 142.000 Euro.
Ursprünglich war vorgesehen, dass die Mitglieder jeweils eine einmalige Aufwandsentschädigung im niedrigen vierstelligen Bereich erhalten, Reisekosten sollten zusätzlich erstattet werden. Auf Wunsch der Mitglieder des Zukunftsrats sei die Aufwandsentschädigung in ein Sitzungsgeld umgewandelt worden, „mit dem auch Reisekosten abgegolten sind“, teilte die Staatskanzlei mit.
Zusätzliche Kosten seien „für externe Expertise und Beratung, ein Hearing, Kommunikation, Lektorat“ und anderes in Höhe von etwa 56.000 Euro entstanden, hieß es. Der Zukunftsrat hatte Ende November 2023 ein Hearing abgehalten, zu dem ausgewählte gesellschaftliche Gruppen eingeladen worden waren. Organisiert wurde diese Veranstaltung von einem externen Unternehmen.
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