Im Sumpf der öffentlich-rechtlichen Sprachregelung

Wie kommt es eigentlich, dass die meisten Medien nur noch von „Geflüchteten“ sprechen? Die Antwort ist simpel: Dahinter steckt ein kleiner, aber einflussreicher Zirkel. Interessant ist, wer die vermeintlichen „Experten“ finanziert.

Wie düster müssen doch die Zeiten gewesen sein, als in den Medien und privat unter Freunden noch von „Flüchtlingen“ gesprochen wurde. Dabei war „Flüchtling“ schon ein Fortschritt gegen das Wort „Asylanten“ der 1980er-Jahre. Heute sagt man „Geflüchtete“. Irgendwer hat beschlossen, dass das gerechter klingt. Und irgendwie hat dieser Irgendwer es geschafft, dass die meisten Medien nur noch „Geflüchtete“ sagen – und dass auch in Sportvereinen, Partei-Ortsverbandssitzungen oder Elternbeiräten die Redebeitragenden so reden. Verdächtig, wer sich nicht dran hält.

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