Entlarvte Katastrophenprognose offenbart mächtiges Netzwerk zum Schaden der Wirtschaft
„Wissenschaftlich völlig ungültig“ – eine dramatische Klimavorhersage des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung erntet massive Kritik. Interessenkonflikte wurden verschwiegen – sie offenbaren zweifelhafte Verwicklungen bis in politische Zirkel.
Die Studie erntete im April 2024 donnernde Schlagzeilen: „Der Klimawandel bedroht die Weltwirtschaft“, titelte die „Tagesschau“, „Klimakrise kostet 38 Billionen Dollar pro Jahr“, meldete der „Spiegel“. Sie avancierte zur am zweithäufigsten zitierten Studie aus der Klimaforschung 2024.
Die Medienberichte angefacht hatte eine Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die für die Arbeit seiner Forscher warb: „Selbst wenn der CO₂-Ausstoß ab heute drastisch gesenkt werden sollte, ist die Weltwirtschaft aufgrund des Klimawandels bereits zu einem Einkommensverlust von 19 Prozent bis 2050 verurteilt, so eine neue Studie, die in ,Nature‘ veröffentlicht wurde“, hieß es darin. Jene Studie erweist sich aber nun als einer der größten Wissenschaftsskandale der vergangenen Jahre.
Es häufen sich fachliche Verrisse. Jetzt haben die Autoren zur Schadensbegrenzung einen neuen Aufsatz publiziert, der alles nur noch schlimmer macht. Der Fall sät grundlegende Zweifel an „Nature“, dem PIK, unkritischen Medien, Polit-Organisationen und Finanzinstituten; Kritiker sprechen von Filz.
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Dabei treffen sich die Interessen des PIK und des NGFS, die beide der wissenschaftlich wenig robusten Theorie der „Planetaren Grenzen“ folgen, die Einhegung wirtschaftlicher Aktivität verlangt. Die Politikforscherin Jessica Weinkle von der University of North Carolina-Wilmington führt das Schwächeln der deutschen Wirtschaft auch auf „NGFS-gesteuerte Manöver“ zurück. Wirtschaftsabschwung stehe „im Einklang mit dem NGFS-Ethos der Deindustrialisierung und des Degrowth“.
Weinkle sieht „schwerwiegende Interessenkonflikte“, denn das PIK ist wirtschaftlich mit dem NGFS verflochten – über die einflussreiche Klimaschutz-Stiftung „Climate Works“, ein wichtiger Sponsor des NGFS, die auch das PIK für die Berechnung von NGFS-Szenarien bezahlt. Interessenkonflikte schließen die Studienautoren des PIK um den Klimaforscher Anders Levermann in ihrer Studie allerdings ausdrücklich aus; Levermann macht auch sonst gern mit pompösen Theorien zu Gesellschaftsveränderung und dramatischen Katastrophenvisionen von sich reden.
Quelle: https://archive.ph/0VhaU#selection-2131.0-2131.86
Audio: https://podcast-test-welt.podigee.io/256420110-skandalose-klimastudie-entlarvte-katastrophenprognose-offenbart-machtiges-netzwerk-zum-schaden-der-wirtschaft
