Gemeinwohl oder Markt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk am Scheideweg Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Vier junge Menschen sitzen auf einer Wiese und teilen sich lachend eine Pizza. Über dem Bild ist der Satz eingeblendet: „Gemeinsam wollen wir das Leben jedes Einzelnen jeden Tag ein bisschen wertvoller machen.“ Was würde Ihnen dazu einfallen? Eine Werbung für eine Fast-Food-Kette? Oder die Anzeige eines digitalen Start-up-Unternehmens für Fertigkost? Weit gefehlt. Das ist die publizistische Vision der Programmdirektion des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Damit hat sie im WDR-Rundfunkrat die „lineare und digitale Channelstrategie“ für das WDR-Radioprogramm bis zum Jahr 2025 vorgestellt. …. Heute diskutieren die …

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Afghanistan: Berichten ohne vor Ort zu sein Reportagen aus Afghanistan sind kaum noch möglich – und dennoch bekommen wir täglich neue Fotos und Videos aus dem Land. Wer macht diese Bilder und wie sind sie zu bewerten? ARD-Korrespondentin Sibylle Licht erklärt im Dlf, wie sie aus Neu Delhi über Afghanistan berichtet. … Zur Analyse komme sie in der jetztigen Situation selbst kaum – diese stehe aber natürlich noch an. Die politische Diskussion darüber finde insbesondere in Europa und in den USA statt und würde dementsprechend von Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland oder aus dem Studio Washington übernommen. „Nichtsdestotrotz zeige ich …

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Rüstungskonzern Thales erläutert strategischen Zweck der Impfprivilegien und -pässe 16. 08. 2021 | Thales, der Rüstungskonzern, der auch eine Digitale-Identitätssparte hat, bezeichnet den digitalen Impfpass und die Notwendigkeit, ihn überall vorzuzeigen, als Wegbereiter für universelle mobil-digitale Identitätsnachweise. Damit bestätigt Thales meine Analyse und meine schlimmsten Befürchtungen. Unter der (übersetzten) Überschrift „Wie digitale ID Bürgern helfen kann, staatliche Dienste von überall in Anspruch zu nehmen,“ schreibt die für das Digital Identity Services Portfolio des Rüstungskonzerns Thales zuständige Kristel Teyras: Sogenannte digitale Impfpässe werden eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Bürgern zu ermöglichen, alle möglichen Dienste in Anspruch zu nehmen, und werden als …

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FDP stellt Werbe-Aus für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in den Raum Die FDP hadert mit der Werbevermarktung von ARD und ZDF – diese Konkurrenz zu Privatsendern halten die Liberalen in der HORIZONT-Wahlumfrage zu den großen Themen der Kommunikationsbranche für „problematisch“. Und machen Vorschläge, die einen Verzicht auf Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk „ermöglichen“. Deutlichere Worte findet die FDP zur umstrittenen Urheberrechtsreform. https://www.horizont.net/medien/nachrichten/horizont-parteienumfrage-fdp-stellt-werbe-aus-fuer-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-in-den-raum-193641?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsflash%2Fvor9&utm_medium=newsletter&utm_campaign=nl45184&utm_term=cab155a3d0c3782efa3e90684a8e4969

Wie Politik und Medien die Arbeit von Stiko-Chef Thomas Mertens erschweren Früher wertete der gebürtige Freiburger mit seinen Kollegen sorgfältig Daten aus, entwarf Szenarien, doch damit ist es in der Pandemie vorbei. In ihre Arbeit mischen sich immer wieder Laien, Politiker, Medienleute, denen es nicht schnell genug gehen kann. Zuletzt bei einer generellen Impfempfehlung für Heranwachsende ab zwölf Jahren. „Es gehört zur ständigen Aufgabe der Stiko, Empfehlungen zu überprüfen, nicht nur bei Corona, es bedarf dazu keiner Aufforderung von Politikern“, hat Mertens unlängst leicht genervt gesagt. … Virologen werden zu Stars ernannt oder zu Buhmännern degradiert. Manchmal passiert einer medizinischen Kapazität …

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Was die Koalition in Sachsen-Anhalt medienpolitisch (nicht) will Die Finanzierung der Anstalten durch die Bürgerinnen und Bürger sowie durch Unternehmen über den Rundfunkbeitrag verpflichtet dabei zu besonderer Wirtschaftlichkeit und ist mit einer modernen Auffassung des Rundfunkauftrages in Einklang zu bringen. Ein sparsamer Mitteleinsatz, wie von der  Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) gefordert, und Reformen beim Auftrag und in der Struktur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind hierfür die wichtigsten Voraussetzungen. Ziele dieses Prozesses sind, seine Funktionsfähigkeit und Akzeptanz in einem dynamischen Medienumfeld zu sichern und zugleich spürbare Effekte bei der Berechnung der künftigen Höhe des Rundfunkbeitrags zu ermöglichen. Unsere …

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7. 7. 2019 | Das Weltwirtschaftsforum und die Vereinten Nationen (UN) haben ein Memorandum of Understanding zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Es ist der UN erkennbar peinlich – aus gutem Grund. Es ist ein weiterer Schritt der Selbstentmachtung der UN und ein weiterer Meilenstein für den Club der Multis auf dem Weg zu seinem erklärten Ziel – der Weltherrschaft. Zu starker Tobak? Lesen Sie selbst, was das Weltwirtschaftsforum zu dem Thema schreibt. Um die jüngste Kooperationserklärung zwischen dem Weltwirtschaftsforum und den Vereinten Nationen einordnen zu können, muss man 10 Jahre zurückgehen, ins Jahr 2009. Damals hat eine „Global Redesign Initiative“ …

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