Medienpolitiker Carsten Brosda fordert vom Zukunftsrat langfristige Perspektive für ARD und ZDF. Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda warnt in einem Gastbeitrag in der „FAZ“ davor, dass der für die Reform von ARD und ZDF ins Leben gerufene Zukunftsrat sich „im Klein-Klein aktueller Spar­debatten verliert“. Stattdessen hofft Brosda, dass das Gremium „einmal grundsätzlich zehn Jahre in die Zukunft springt und beschreibt, wie unser duales Mediensystem künftig aussehen könnte“. Öffentlich-rechtliche Angebote sollten „nicht bloß eine Ausfall­bürgschaft für private Medien“ sein, sondern „eine echte Alternative, die antreibt und die blinden Flecken profitorientierten Medien­schaffens ausleuchtet“. Der Zukunftsrat könne Politik nicht ersetzen, aber den ersten Aufschlag …

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rbb: Alle Fäden in einer Hand Der rbb bietet als eines der größten Medienunternehmen der Region vielfältige Fernseh-, Radio- und Onlineangebote aus Berlin und Brandenburg. Er gehört zur Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD). Die/der Intendant*in leitet den Sender und trägt die Gesamtverantwortung für alle Programme. Sie bzw. er vertritt den rbb nach außen gerichtlich und außergerichtlich. Ihr Profil Wir suchen eine empathische Persönlichkeit, die folgende Eigenschaften mitbringt: – mehrjährige Führungs-, Management- und Budgeterfahrung – Personalverantwortung in komplexen Strukturen, möglichst im öffentlich-rechtlichen Kontext – Erfahrung in Krisen- und Veränderungsmanagement sowie in Transformationsprozessen, Kultur- und Strukturwandel Zudem sind Sie …

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Bisher legte die Vorsitzende des Fernsehrats, Marlehn Thieme, zu jeder Sitzung einen Beschwerdebericht vor, in dem die von Zuschauern vorgetragene Kritik und die Antwort des Intendanten kurz zusammengefasst waren. So hieß es dann beispielsweise: Unser Lehrer Dr. Specht – Erste Hilfe vom 17.12.2021 Behaupteter Verstoß: Der Petent sieht in der 1998 produzierten Folge der Fernsehserie durch die Verwendung rassistischer Begriffe wie das „N-Wort“ einen Verstoß gegen verschiedene Programmrichtlinien, u. a. das Gebot, ethnische Minderheiten zu achten und die Förderung der gegenseitigen Achtung zwischen Menschen und Gruppen ohne Rücksicht auf ihre Abstammung. Auszug aus dem Beschwerdebericht zur Fernsehrats-Sitzung am 9. Dezember …

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Warum schweigt der MDR zu Baukosten in Halle? Und warum Mitarbeiter zwischen Leipzig und Halle pendeln, erklärt René Martens im „medium magazin“. […] Mitarbeitende der Hauptabteilung Kultur mussten nun schon Ende Januar aus der Leipziger Zentrale nach Halle umziehen – wie vorher bereits Mitarbeitende der Hauptabteilung Gesellschaft. Das führt derzeit noch zu etwas umständlich wirkenden Situationen: Ihre Schreibtische stünden zwar jetzt in Halle, für den Schnitt eines Films müssten sie aber weiterhin nach Leipzig, berichten die Kulturleute. Da ein Film im Wesentlichen im Schnitt entsteht, bleibt somit Leipzig ihr wichtigster Arbeitsort, obwohl sie auf dem Papier nun in Halle beschäftigt …

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Rundfunkbeitrag für Werbeschaltungen auf Instagram? Wie sieht’s mit den öffentlich-rechtlichen und den sog. sozialen Medien aus? Einerseits kündigte der ARD-Vorsitzende Kai Gniffke kürzlich, auf einer medienpolitischen Diskussion in der CDU-Zentrale in Berlin war das, noch mal wieder die Reduzierung der Social-Media-Accounts der ARD an: „‚Bei vielen stehen Kosten und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis. Wir werden das erheblich reduzieren – wenn es nach mir geht: halbieren.‘ Nach ARD-Angaben gibt es rund 900 Accounts“, meldet digitalfernsehen.de. Dass das die Öffentlich-Rechtlichen gerade in diesem Bereich dringend mehr Transparenz brauchen, belegt dieser sage und schreibe 55 Posts lange Thread auf … nun ja: …

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Zweifel an Regierungskommunikation: Darf der Staat heimlicher Informant sein? Ein neues Bundestagsgutachten stellt eine lange geübte Praxis infrage – dass sich Kanzleramt und Ministerien als Undercover-Quellen für Medien betätigen. […] Neben ihrer öffentlichen Medienarbeit – etwa in Pressekonferenzen oder auf Twitter – pflegen staatliche Stellen in Bund und Ländern auch nicht öffentliche und teils vertrauliche Kontakte zu Journalistinnen und Journalisten, etwa in den so genannten Hintergrundgesprächen. Als Quellen der Berichterstattung in Rundfunk und Presse tauchen die Behörden dann entweder gar nicht auf oder undeutlich als „Regierungskreise“. „Von der Bundesregierung und nachgeordneten Behörden ausgegebene Informationen müssen überprüfbar sein, ein gewissermaßen regierungsamtliches …

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Öffentlich-Rechtlicher NDR: „Menschlich sympathisch, aber nicht sehr überzeugend“ Muss die NDR-Spitze nach dem verheerenden „Klimabericht“ zurücktreten? Der langjährige Intendant Jobst Plog findet, darüber muss man reden. […] Das Gutachten kommt unter anderem zu dem Befund, dass die Mitarbeitenden kein Vertrauen in die Geschäftsführung haben, Orientierung und klare Entscheidungen vermissen. Führungskräfte scheuten sich, Risiken einzugehen und eigenständige Entscheidungen zu treffen, heißt es. […] Amtsinhaber sind ja gelegentlich etwas gehandicapt, sich mit den Akteuren der Länder anzulegen. […] Aber dass es ein so generelles Problem gibt, dass Führungsvorgaben fehlen, Strategien fehlen, die Bereitschaft, Dinge durchzusetzen im Dialog von oben nach unten, das …

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