Warum kooperiert die ARD mit der Münchner Sicherheitskonferenz? Im ARD-Hauptstadtstudio fand vor wenigen Tagen ein Triell zwischen Baerbock, Laschet und Scholz statt. Zustande kam es jedoch mit Unterstützung der Münchner Sicherheitskonferenz. Warum eigentlich? …. Wie mächtig die MSC ist, zeigt auch eine Veranstaltung vom vergangenen Wochenende. Noch bevor sich Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz in den TV-Triellen gegenüberstehen werden, waren die drei zu Gast beim „MSC-Gespräch zur Zukunft deutscher Außen- und Sicherheitspolitik“. Das Gespräch fand, dem Konferenz-Namen zum Trotz, nicht in München statt, sondern in Berlin. Genauer gesagt im Hauptstadtstudio der ARD. Und die Fragen stellte neben Wolfgang …

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Der aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ als Captain Kirk bekannte Schauspieler William Shatner bekommt beim russischen Staatssender RT in den USA eine eigene Show. „I don’t understand“ (Ich verstehe das nicht) ist der Titel der Sendung, die am 12. Juli startet. Mit Unverständnis haben auch viele Fans des heute 90 Jahre alten Shatners auf Twitter reagiert. Der Vorwurf: Er legitimiere mit seiner Person einen Propaganda-Sender des Kremls. Shatner verteidigte sich: „Wie kann ich ein Sprachrohr sein, wenn sie keinen Einfluss auf den Inhalt, die Gäste, das Drehen und den Schnitt haben?“ Er forderte seine Kritiker auf, sich zu beruhigen. Und …

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WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn: Öffentlich-rechtliche Angebote brauchen einen vielfaltsgetriebenen öffentlich-rechtlichen Algorithmus, der Filterblasen platzen lässt Jörg Schönenborn, WDR-Programmdirektor für Information, Fiktion und Unterhaltung, hat in der heutigen Sitzung des Rundfunkrates (29.6.2021) seine Überlegungen zur Weiterentwicklung der Mediathek vorgestellt. Die Nutzerinnen und Nutzer müssten in der Mediathek ein auf ihre persönlichen Wünsche und Interessen zugeschnittenes Programm finden – und gleichzeitig mehr Raum für Kommentare und Debatten bekommen. Wichtig hierfür sei eine schnelle technische Weiterentwicklung. Hierzu solle auch das im Rahmen der ARD-Digitalagenda beschlossene Kompetenzzentrum Künstliche Intelligenz beitragen, das im WDR aufgebaut werde. Jörg Schönenborn: „Wir brauchen einen vielfaltsgetriebenen öffentlich-rechtlichen Algorithmus, der dem …

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„Informationskompetenz stärken“: ARD-Intendanten überlegen, seltener Politmagazine auszustrahlen „Panorama“, „Monitor“, „Kontraste“, „Fakt“, „Report Mainz“ und „Report München“ sollen nach Plänen, über die die Intendantinnen und Intendanten des Senderverbundes gerade beraten, jeweils statt 15- nur noch 11-mal im Jahr laufen. Insgesamt entspräche das einer Reduzierung der Sendetermine von 90 auf 66. Für einen Teil der wegfallenden Termine sollen die betroffenen Redaktionen nach diesen Plänen Dokumentationen statt Magazine zuliefern: je zwei pro Format und Jahr. In der Diskussion ist offenbar auch, den festen Sendeplatz der Doku-Reihe „Die Story im Ersten“ am Montagabend nach den „Tagesthemen“ aufzugeben. https://uebermedien.de/61660/ard-intendanten-ueberlegen-seltener-politmagazine-auszustrahlen/

Außerordentliche Sitzung des WDR-Rundfunkrats: Wie viel Kultur darf’s sein? Warum der WDR-Rundfunkrat am Dienstag in einer Sondersitzung tagt. …. Es ist ein ungewöhnlicher Vorgang: Am kommenden Dienstag tritt der Rundfunkrat des WDR zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Beantragt haben dieses dreistündige Sondertreffen mehr als ein Drittel seiner 60 Mitglieder. Bei der Zusammenkunft des kompletten Plenums soll sehr öffentlich über den Programmauftrag des WDR diskutiert werden und darüber, wie die größte der ARD-Landesrundfunkanstalten diesen künftig zu erfüllen gedenkt. Ausgangspunkt dieser Initiative von Teilen des Rundfunkrats sind Debatten, die Anfang des Jahres losgetreten worden sind und die bis heute andauern: über den …

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Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden 25. 06. 2021 Eine Novelle des Infektionsschutzgesetzes wurde im letzten Moment an ein Gesetz zur Harmonisierung des Stiftungsrechts angehängt und gestern Nacht um 23 Uhr vom Bundestag angenommen, ohne nennenswerte Aussprache im Parlament und ohne dass die Öffentlichkeit vorher etwas davon erfahren hätte. Dabei geht es um sehr weitreichende Einschränkungen der Grundrechte. Es gab 412 Ja-Stimmen, 212 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden Reisefreiheit: Beschneidung der Grundrechte bei Nacht und Nebel  

Ex-Intendanten vermissen bei ARD und ZDF gemeinsame Strategie. ARD-Ältere ächten Änderungswillen: Die ehemaligen ARD-Intendanten Jobst Plog (NDR) und Heinz Glässgen (Radio Bremen) sowie die frühere HR-Chefredakteurin Lukrezia Jochimsen holen in einem “FAZ”-Gastbeitrag zum Rundumschlag gegen ARD und ZDF aus. Die Sender hätten “keine erkennbare” und schon gar keine gemeinsame Strategie “für die anstehenden Auseinander­setzungen”. Stattdessen würden ARD und ZDF den Ist-Zustand verteidigen und vielfach betonen, lediglich politische Entscheidungen umzusetzen. Auch Privatsender und die Presse kommen nicht gut weg, die bei der Reform­debatte als “Lobbyist ihrer eigenen kommerziellen Interessen” ausfallen und konsequent versuchten, von der “Formschwäche und der angeschlagenen Position” der …

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