Das ZDF produziert seit einigen Jahren auch reine Audio-Podcasts wie zum Beispiel „Lanz & Precht“. Dagegen hatte die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk Beschwerde eingelegt. Diese wurde von der Rechtsaufsicht jedoch zurückgewiesen. Das ZDF darf weiterhin auch reine Audio-Angebote verbreiten. Solche Inhalte gehörten laut Medienstaatsvertrag zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, stellte die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fest. Mit dieser Begründung wies sie im Dezember 2025 eine Rechtsaufsichtsbeschwerde der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) gegen Audio-Angebote des ZDF zurück, wie die Behörde nun auf Nachfrage des epd erklärte. Das ZDF produziert bereits seit mehreren Jahren auch Podcasts, also reine Audio-Angebote. Die APR …

Privatradios scheiterten mit Beschwerde gegen ZDF Weiterlesen »

Deutschland – eingestellt wegen fehlender Mitwirkung. Spanien – ausgesetzt wegen fehlender Mitwirkung. Der Deepfake-Vorwurf – laut Verteidigung gar nicht erhoben. Die Berichterstattung – laut Ulmens Anwälten „nachweislich unvollständig und falsch”, gerichtliche Schritte gegen den Spiegel eingeleitet. Und auf genau dieser Grundlage fordert die Bundesregierung Gesetze, die die biometrische Durchleuchtung des gesamten Internets erlauben. Für 82 Millionen Menschen. (…) Und dann die Entwicklungen dieser Woche: Am Montag die Itzehoe-Einstellung. Gestern die Presseerklärung von Schertz Bergmann – keine Deepfakes, beidseitige Festnahmen, spanisches Verfahren ausgesetzt. Am Freitag zuvor nannte die Bild den Fall Grundlage für ein „Blitz-Gesetz”. Am Samstag saß Fernandes in den …

Es begann mit einer öffentlichen Lüge: Der Fall Fernandes – und seine Folgen für uns Alle Weiterlesen »

Das Gejammer der Intendanten ist falsch ARD und ZDF erwecken den Eindruck, die Politik zwinge sie zu üblen Programmstreichungen. Das ist Nonsens, das Angebot wird sogar größer. […] Der novellierte Medienstaatsvertrag sieht vor, dass die ARD ab 1. Januar 2027 die Zahl der Hörfunkkanäle von 70 auf 53 reduziert. Gestrichen werden – von den Anstalten wohlgemerkt – ausgerechnet Kultur- und Infoangebote, die zum Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören. Mit dem so eingesparten Geld werden, wie es in einer Pressemeldung heißt, anstelle der DAB+-Angebote unter anderem Webradio-Streams produziert. So wird die Reform wird zur Farce. […] Alles, was die beiden öffentlich-rechtlichen …

Vom Gejammer der Intendanten und dem Nachtprogramm der ARD-Popradios Weiterlesen »

Von owy Donnerstag, 26. März 2026 0 Nachrichten Alexander Prinz, ARD, Der dunkle Parabelritter, Funk, MDR-Rundfunkrat Hat Alexander Prinz aka „Der dunkle Parabelritter“ (hier bei YouTube) keine Lust mehr auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk? In der Sitzung des MDR-Rundfunkrat am vergangenen Montag stellte ein Rundfunkratsmitglied die Frage, warum der Vertrag von Prinz mit funk beendet worden sei (vgl. FLURFUNK vom 23.3.2026: „Bericht von der 233. Sitzung des MDR-Rundfunkrat„). Schon vorher war bekannt, dass Prinz Zielgruppe zu alt für funk sei. Hinzu kommt: Nach verschiedenen Äußerungen von Prinz in der Öffentlichkeit hätte man den Eindruck gewinnen können, dass die Zusammenarbeit mit funk …

Alexander Prinz („Der dunkle Parabelritter“): „Da liegen spannende Projekte auf dem Tisch“ Weiterlesen »

Auf seinen Sitzungen im März hat der Deutsche Presserat insgesamt 136 Beschwerden behandelt und 19 Rügen ausgesprochen. https://www.presserat.de/presse-nachrichten-details/ruegen-fuer-sylt-video-ki-bericht-und-schleichwerbung.html Der Deutsche Presserat spricht im März insgesamt 19 Rügen aus. Eine davon geht an die „Jüdische Allgemeine“, die einen getöteten palästinensischen Journalisten ohne hinreichende objektive Belege als Terroristen bezeichnet hatte. Springers „Business Insider“ kassiert eine Rüge für einen KI-generierten erfundenen Erfahrungsbericht. „Bild“ und „B.Z.“ rügt der Presserat für einen Artikel über eine Berliner Verwaltungsmitarbeiterin, der die Blätter „extremen Israel-Hass“ unterstellt haben. „Merkur.de“ erhält eine Rüge, weil das Ippen-Portal in einer Bildzeile fälschlich behauptet hatte, „Klar“-Moderatorin Julia Ruhs sei vom NDR gekündigt worden. …

Rügen für Sylt-Video, KI-Bericht und Schleichwerbung Weiterlesen »

Wenig Information, hohe Gehälter, keine Kontrolle: Der Reformbedarf beim SR Wie alle ARD-Anstalten steht der SR unter enormem Reformdruck. Ziel: Für die 140 Millionen Euro Rundfunkbeitrag der Bürger muss er effizienter arbeiten. Was sich ändern muss, damit der SR seine Legitimation nicht ganz verliert und Vertrauen zurückgewinnt. […] Der Aktuelle Bericht und die wenigen selbst produzierten TV-Angebote wirken wie „ein Kessel Buntes“. Soft-Themen und Unterhaltung sind Trumpf. Im Radio laufen sie als „Klangteppiche“ und „Stimmungsaufheller“ für das Bundesland mit den meisten Depressionskranken. Auch der reichweitenschwache SR2 fällt zuhörends der Leichtigkeit anheim. Insgesamt dürften etwa 80 Prozent der Mitarbeiter- und Finanzressourcen …

Der Reformbedarf beim SR und HR-Intendantenwahl Weiterlesen »

Gleiche Themen, andere Dramaturgie: Der Nachrichtentag zeigt, warum Konkurrenz im öffentlich-rechtlichen System nötig ist. Am Donnerstag war ARD-„Nachrichtentag“. Das führte zu allerhand Aktionen für jüngeres potenzielles Publikum, und zu einem Zweiminüter am Ende der 20.00 Uhr-Tagesschau. Der erfüllte vielleicht nicht unbedingt die Kriterien, relevant über Neues zu berichten. Aber etwas Eigenwerbung ist ja okay. Wie also waren die Nachrichten am Nachrichtentag? Am besten beurteilen lässt sich das anhand der moderierten Nachrichtenmagazine am späteren Abend. […] Schlechte Nachrichten und komplexe Weltlagen sind gut für Nachrichtensendungen. Das zeigte sich am Nachrichtentag. Obwohl ZDF wie ARD teilweise, inhaltlich zurecht, dieselben Themen behandelten, taten …

ARD vs. ZDF: Wie unterschiedlich Deutschlands Nachrichten wirklich sind Weiterlesen »