Georg Heil, Bruder von Ex-Arbeitsminister Hubertus Heil, soll neuer RBB-Chefredakteur werden. Der Sender windet sich bei der Antwort zur Ost-Frage. […] Seine Karriere verlief vollständig im westdeutschen Medienbetrieb: WDR, „Spiegel TV“, NDR-Rechercheverbund – Heil hat keine biografische Verbindung zu den ostdeutschen Bundesländern, die der RBB als Zwei-Länder-Anstalt gleichermaßen versorgen soll. Brandenburg, das Flächenland mit rund 2,5 Millionen Einwohnern, würde damit nach aktuellem Stand erneut keinen Chefredakteur stellen, der die Lebenswirklichkeit der Region aus eigener Erfahrung kennt. […] Auf schriftliche Nachfrage der Berliner Zeitung teilte der RBB mit, dass die Stelle „natürlich öffentlich ausgeschrieben“ gewesen sei. Die Veröffentlichung der Entscheidung erfolge …

RBB soll Bruder von Ex-Minister Heil zum Chefredakteur machen Weiterlesen »

Die Nachrichtenflut wächst – doch Wichtiges geht unter. Eine Liste zeigt übersehene Themen: Von Afrikas Entwicklung bis zu Staatenlosen in Deutschland. Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V. und der Deutschlandfunk haben die jährliche Liste der „Top Ten der vergessenen Nachrichten “ für 2026 präsentiert. Die Rangliste basiert auf Vorschlägen aus der Bevölkerung, die eine Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten bewertet hat. Ziel ist es, auf Themen aufmerksam zu machen, die in den Leitmedien zu kurz kommen – obwohl sie für die Gesellschaft relevant sind. Die Liste erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die aktive Nachrichtenvermeidung in Deutschland einen Höchststand erreicht hat. …

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Die Anstalt mutet Teilnehmern ihrer Sendungen einen merkwürdigen Vertrag zu: Sie übernimmt quasi Sanktionen der US-Regierung gegen Personen und Firmen, die dieser nicht passen. […] Das ZDF stellt diese neue Vorgabe als „Routinemaßnahme zur Sicherstellung von rechtlichen Vorgaben“ dar. Vielleicht ist es das; vielleicht ist die Anlage nur unglücklich umfassend formuliert. Vielleicht ist es aber auch ein Versuch, auf Nummer sicher zu gehen, um der Trump-Regierung keinen Vorwand zu geben, den Sender ins Visier zu nehmen. (…) Mitwirkende an ZDF-Sendungen müssen sich teilweise verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer Sanktions- oder Terrorliste stehen. Kritiker werfen dem Sender vor, …

Das ZDF sollte vorauseilenden Gehorsam gegenüber Trump vermeiden Weiterlesen »

Wenn Nachrichten „vergessen“ werden, liegt das häufig an Großthemen, die andere Inhalte verdrängen. Es hat aber auch mit den Strukturen im Mediengeschäft zu tun: Berichterstattung wird häufig an Tagesaktualität, besondere Ereignissen oder Prominenz der Akteure geknüpft. Hier ziehen immer wieder Themen den Kürzeren, trotz aller Relevanz. Top Ten der vergessenen Nachrichten 2026: 1. Afrikanische Länder mit hohem Entwicklungsstand 2. Mikroplastik in Ackerböden 3. Staatenlose scheitern an deutschen Behörden 4. Deutsche Unternehmen unterlaufen Maßnahmen zur Inklusion 5. Politische Information für Behinderte 6. Law Clinics 7. Kinderarbeit auf Tabakplantagen 8. Überschattung  psychisch Erkrankter 9. Psychische Folgen der Untersuchungshaft 10. Schiedsgerichte Mehr: https://www.derblindefleck.de/ …

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Über die Finanzierung eines selbsternannten Recherchezentrums durch US-Milliardäre, staatliche Gelder und einen Konzern, der Verschwiegenheit verlangt. Eine Analyse orrectiv bezeichnet sich als Deutschlands größtes gemeinwohlorientiertes Medienhaus und wirbt mit dem Slogan: „Unabhängig, investigativ, transparent“. Doch wer die Geldströme von der Gründung 2014 bis zu den aktuell verfügbaren Zahlen systematisch nachzeichnet, stößt auf ein Geflecht aus Milliardär-gestützten Stiftungsnetzwerken, wachsender staatlicher Projektfinanzierung und einer vertraglichen Verschwiegenheitsklausel mit dem Plattformkonzern Meta. Eine Spurensuche anhand offizieller Quartalsberichte, Bundestagsdrucksachen und Correctivs eigener Veröffentlichungen. https://ostdeutscheallgemeine.com/article/wirklich-gemeinnuetzig-unabhaengig-transparent-die-geldfluesse-hinter-correctiv-10027289 Vollständige Archiv-Version: https://archive.ph/cd4eS#selection-1187.11-1191.184

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag gibt es in Deutschland hohe rechtliche Hürden für ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder. Diese ergeben sich vor allem aus EU-Recht, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Der Wissenschaftliche Dienst verwies insbesondere auf die bereits bestehenden EU-Regelungen im Digital Services Act. Auf dieser Grundlage laufe zum Beispiel ein Verfahren, um Auflagen gegen TikTok durchzusetzen. Das europäische Recht habe „Anwendungsvorrang“, hieß es in dem Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Zudem gelte das Herkunftslandprinzip für die Betreiber. „Nationale Regelungen bezüglich einer Sperrung beziehungsweise Beschränkung von Social-Media-Plattformen, wie Meta, Google und TikTok, hätten danach weitgehend keine Auswirkungen, …

Rechtliches Gutachten Daran könnte ein Social-Media-Verbot scheitern Weiterlesen »

Der SWR hat heute die Ergebnisse des SWR-Trend veröffentlicht, für den das unabhängige Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa rund 1200 Personen ab 14 Jahren in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz befragt hat. Demnach nutzt mit einer Tagesreichweite von 54 Prozent mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger und Rheinland-Pfälzer das TV-, Radio- oder Onlineangebot des SWR. 83 Prozent der Befragten haben angegeben, dem SWR zu vertrauen, 81 Prozent stufen ihn für wichtig oder sehr wichtig für die Allgemeinheit ein. Von den 14- bis 29-Jährigen, die nach Einschätzung des SWR „oft schwer zu erreichen sind“, sagen jeweils mehr als 80 Prozent der Befragten, der SWR …

SWR-Trend: Vertrauen in den SWR ist weiterhin groß Weiterlesen »