Öffentlich-rechtliche und private Initiativen für mehr Inklusion Inklusive Medienangebote zu schaffen, ist Auftrag und Ziel öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunkveranstalter. Konkrete Regelungen hierzu sind im Medienstaatsvertrag, EU-Richtlinien und deutschen Gesetzen festgeschrieben. In den letzten Jahren wurden Untertitelung, Audiodeskription und Gebärdensprache in audiovisuellen Angeboten ausgebaut, auch Webseiten und Social Media werden inklusiver. Inhalte in Leichter Sprache für Menschen mit unterschiedlichen Handicaps und Behinderungen rücken verstärkt in den Fokus von Medienanbietern. Künstliche Intelligenz wird teilweise für das Erstellen barrierefreier Angebote verwendet, in Redaktionen machte man bislang damit unterschiedliche Erfahrungen. Es muss unter anderem die aktuell hohe Fehleranfälligkeit von KI-Tools berücksichtigt werden. https://www.media-perspektiven.de/publikationsarchiv/2026/detailseite-2026/barrierefreiheit-in-medienangeboten-welche-rolle-spielt-ki In …

Barrierefreiheit in Medienangeboten: Welche Rolle spielt KI? Weiterlesen »

Die Journalistin Anja Reich-Osang arbeitete drei Jahrzehnte lang für die „Berliner Zeitung“. Jetzt nimmt sie Abschied – auch von Verleger Holger Friedrich. […] Der von Holger Friedrich vorangetriebene Umbau liest sich wie der Gegenentwurf zu dem, was Anja Reich-Osang in ihrer Mitteilung an die Redaktion als „das Besondere an der Berliner Zeitung“ beschreibt: „Dass man eigentlich immer alles schreiben konnte, sich alles in Bewegung befand, ständig neue Leute mit neuen Ideen kamen, die Redaktion ein Spiegelbild der Gesellschaft war, im Guten wie im Schlechten“. Mit Reich-Osang geht die Reporterin Wiebke Hollersen, seit 2021 bei der Zeitung – eine weitere Ost-Frau. …

„Berliner Zeitung“: Chefreporterin kehrt Verleger Friedrich den Rücken Weiterlesen »

Ein deutscher Journalist berichtet seit Jahrzehnten aus Moskau. Jetzt hat ihm seine Hausbank das Konto gekündigt. Bankrecht oder Zensur? Der in Moskau lebende deutsche Journalist Ulrich Heyden hat sein seit Anfang der 1990er-Jahre bestehendes Konto bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) verloren. Als Begründung nannte ein Bankmitarbeiter nach Heydens Angaben am Telefon die EU-Sanktionen gegen Russland – Heyden lebe in einem „Hochrisikoland“. In einem offenen Brief vom 13. März 2026, der in der Online-Publikation Overton veröffentlicht wurde, wandte sich der 71-jährige Russland-Korrespondent direkt an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und bat ihn, sich für die Rücknahme der Kündigung einzusetzen: „Diese Maßnahme ist nicht …

Russland „Hochrisikoland“? Sparkasse kündigt Konto eines Moskau-Korrespondenten Weiterlesen »

Mitwirkende an ZDF-Sendungen müssen sich teilweise verpflichten, nicht mit Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer Sanktions- oder Terrorliste stehen. Kritiker werfen dem Sender vor, sich damit zum Handlanger der USA zu machen. Wer als Talkshow-Gast oder Experte an einer ZDF-Sendung teilnimmt, bekommt vom Sender einen „Mitwirkendenvertrag“. Und seit Kurzem mit etwas Pech zusätzlich eine „Anlage zu den Sanktionsbestimmungen“. Es ist die Art Kleingedrucktes, das man höchstens überfliegt, bevor man es akzeptiert. Dabei ist der Inhalt bemerkenswert und problematisch. Man muss sich aufgrund der Anlage verpflichten, „weder direkt noch indirekt mit natürlichen oder juristischen Personen zusammenzuarbeiten, die auf einer nationalen oder internationalen …

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: ZDF übernimmt Sanktionen der Trump-Regierung Weiterlesen »

Satire trifft Iran-Krieg – doch Die Anstalt lieferte zuletzt Propaganda statt Analyse. Die Leerstellen der Sendung lassen aufhorchen. Eine Replik. Am 18. März widmete sich die Satiresendung Die Anstalt unter dem Titel „Das Iran-Dilemma: Zwischen Profit, Protest und Prinzipien“ der aktuellen Weltlage. Die Folge ist sehenswert – leider vor allem jedoch als Lehrstück dafür, wie sich die Apologetik deutscher Iran-Politik selbst reproduziert. Wer wissen will, wie Stimmungsmache funktioniert, findet hier ein Anschauungsbeispiel. […] Eine große Stärke der Anstalt war ihre Fähigkeit zur historischen Einordnung. Zwar erfahren wir einiges – nicht alles – über die deutsch-iranischen Beziehungen, dafür allerdings nichts über …

Iran: Propaganda statt Analyse – Die Anstalt zwischen Profit, Propaganda und Pro-Imperialismus Weiterlesen »

Bei Caren Miosga treten Collien Fernandes, die gegen ihren Ex Christian Ulmen schwere Vorwürfe erhebt, und Justizministerin Stefanie Hubig auf. Ulmens Anwalt hält das angesichts laufender Ermittlungen für „eklatant rechtswidrig“. Miosgas Redaktion widerspricht vehement. https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/ulmens-anwalt-das-fernsehgericht-tagt-accg-200682565.html Caren Miosga lädt weiteren Gast in Fernandes-Talk ein: Ulmens Anwalt ist es nicht Christian Ulmens Anwalt kritisiert den NDR für die einseitige Gästeauswahl bei „Caren Miosga“. Jetzt gibt es ein Update bei der Besetzung – und die Kritik wird noch lauter. […] Via FAZ hat sich auch Christian Ulmens Anwalt zu Wort gemeldet. Christian Schertz zeigte sich dem Bericht zufolge erstaunt, dass Moderatorin Miosga und …

Miosga und NDR: Ulmens Anwalt: „Das Fernsehgericht tagt“ Weiterlesen »

Das ZDF produziert seit einigen Jahren auch reine Audio-Podcasts wie zum Beispiel „Lanz & Precht“. Dagegen hatte die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk Beschwerde eingelegt. Diese wurde von der Rechtsaufsicht jedoch zurückgewiesen. Das ZDF darf weiterhin auch reine Audio-Angebote verbreiten. Solche Inhalte gehörten laut Medienstaatsvertrag zum Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, stellte die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fest. Mit dieser Begründung wies sie im Dezember 2025 eine Rechtsaufsichtsbeschwerde der Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) gegen Audio-Angebote des ZDF zurück, wie die Behörde nun auf Nachfrage des epd erklärte. Das ZDF produziert bereits seit mehreren Jahren auch Podcasts, also reine Audio-Angebote. Die APR …

Privatradios scheiterten mit Beschwerde gegen ZDF Weiterlesen »