1. 08. 2024 | In einer am 30. Juli veröffentlichten Kampfschrift gegen das Bündnis Sahra Wagenknecht unterschlug der Autor der ARD, bei einer von ihm angeblich enttarnten Falschbehauptung von Wagenkńecht, dass deren Quelle die Bundesregierung war. Er unterstellte ihr außerdem eine Behauptung, die sie so nicht getätigt hatte. Beides wurde eineinhalb Tage später, entgegen grundlegender journalistischer Verfahrensregeln, stillschweigend geändert. Beitrag von Norbert Häring Ich hatte berichtet, dass die ARD mit einer als Faktencheck getarnten Kampfschrift (aktuelle Version) gegen das BSW den letzten Anschein parteipolitischer Unabhängigkeit aufgegeben hat. Nun stellt sich auch noch heraus, dass in dem Stück unterschlagen wurde, dass …

So schlampig und unseriös hat die ARD bei der Kampfschrift gegen BSW gearbeitet Weiterlesen »

Was heute als „Zivilgesellschaft“ gilt, ist längst ein geopolitisches Instrument. Teheran, Januar 2025. Erneut gehen junge Iraner auf die Straße. Erneut berichten westliche Medien von „mutigen Protesten gegen das Mullah-Regime”. Erneut liefern NGOs mit Sitz in Washington die Zahlen: Verhaftete, Verletzte, Tote. Was die Berichterstattung verschweigt: Mindestens zwei dieser Organisationen werden direkt von der US-Regierung finanziert. Allein das National Endowment for Democracy (NED) investierte 2024 über 900.000 Dollar in „Menschenrechtsdokumentation” und „Medienunterstützung” für iranische Oppositionsgruppen. Zufall? Humanitäre Hilfe? Oder System? Von Michael Hollister Von Venezuela bis Iran, von NED bis Correctiv   – eine Analyse der staatlich finanzierten „Zivilgesellschaft“ als Instrument …

NGO´s – Die unsichtbare Hand Weiterlesen »

Nichts wissen, nichts hören, nichts sehen – und doch mittendrin dabei. Vom 1. bis 4. Juni trafen sich im US-Bundesstaat Virginia Spitzen aus Politik, Wirtschaft, Medien und Forschung, um hinter verschlossenen Türen über die große Weltpolitik zu sprechen. Beitrag von von Marcus Klöckner Sie kamen, sie redeten und gingen wieder. Mit diesen Worten ist alles gesagt zu einer der elitärsten Zusammenkünfte der westlichen Welt – der Bilderberg-Konferenz. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn sich Mediennutzer über das Treffen der Mächtigen in den großen Medien informieren möchten. Die »Berichterstattung« über den Bilderberg-Zirkel, der immerhin seit über 60 Jahren existiert, kam lange einer …

Journalisten und die Bilderberg-Konferenz Weiterlesen »

Leitmedien: Jüngste Enthüllungen der US-Geheimdienste ist „russische Desinformation“ / Propagandaforscher: Deutsche Berichterstattung ist „Kognitive Kriegsführung“ / Russische Botschaft: Bereits früher Hinweise auf unkontrollierte militärisch-biologische US-Tätigkeit in Ukraine Mehrere Experten kritisieren die Berichterstattung in etablierten deutschsprachigen Medien zu US-finanzierten Biolaboren in der Ukraine. Die Direktorin der US-Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, hatte hierzu jüngst neue Beweise enthüllt. Im Fokus der Kritik stehen zwei aktuelle Beiträge bei „ZDF-Heute“ und in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ). Dort werden die Äußerungen und Informationen Gabbards mit „russischer Desinformation“, „prorussischer Haltung“ und „Verschwörungstheorien“ in Verbindung gebracht. Von Multipolar angefragte Analytiker halten die Berichterstattung von ZDF und NZZ für …

Kritik an Berichterstattung deutschsprachiger Leitmedien zu US-Biolaboren in der Ukraine Weiterlesen »

Bild: Katty Salié (rechts) auf der Leipziger Buchmesse 2025 mit Luisa Neubauer (Foto: Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0)

Das ZDF sendet einen durchaus informativen Beitrag zur Meinungsfreiheit und hat Probleme mit den Tatsachen. Meinungen sind geschützt. Auch haarsträubende. Das macht ausgerechnet das ZDF klar. Ein Sender, der mit falschen Tatsachenbehauptungen so seine Probleme hat. Das wurde diese Woche wieder deutlich. Dazu später mehr. Erst einmal zu den Meinungen. Vor genau einer Woche, Freitagabend kurz vor Mitternacht und damit quasi zwischen zwei Spielen der gerade beginnenden Fußball-WM, hat der Sender den geschützten Meinungen einmal viel Platz eingeräumt. Die Sendung Aspekte fragte, was „man“ heute sagen dürfe. Es kam so einiges zur Sprache. Die Themen sind dabei hier am Medien-Tresen …

Meinen mit dem Zweiten Weiterlesen »

Die angeblich verrückten Mullahs in Teheran: Darauf hat man in der Vergangenheit die iranische Führung reduziert. Aber weder sind „die Mullahs“ verrrückt, noch stehen sie exklusiv für die iranische Politik der vergangenen Jahrzehnte. Wir treffen also ein weiteres Mal auf ein Narrativ, eine Erzählung. Solche einfach gestrickten Erzählungen verfolgen stets konkrete Ziele, sind Teil psychologischer Operationen. Aber die heutige Radikalität des iranischen Widerstands auf die israelische, US-unterstützte Aggression hat tiefere Wurzeln. Eine davon liegt sicher in der psychopathischen Note seiner Feinde. Feinde, denen jedes Mittel recht wie legitim ist, um dem Gegner kalkuliert zu schaden. Doch dürfen wir gleichermaßen anerkennen, …

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Bildquelle: Aljazeera

Alex Karps KI-Manifest entlarvt ein Imperium, das versucht, algorithmische Kriegsführung zur Doktrin zu erheben, während die multipolare Welt gerade lernt, in ihrem eigenen Code zu antworten. Beitrag von  Anis Raiss In Hans Christian Andersens Märchen zieht der Kaiser nackt durch die Stadt, bis ein Kind ausspricht, was alle anderen aus Angst nicht zugeben wollen. Am 18. April 2026 inszenierte Palantir-CEO Alex Karp seine eigene Parade. Palantir veröffentlichte sein 22-Punkte-Manifest auf X, und innerhalb weniger Tage hatte es 32 Millionen Aufrufe erzielt. Wissenschaftler bezeichneten es als Technofaschismus. Außerhalb des Seminarraums der Atlantiker fiel das Urteil einfacher aus. Die Doktrin des Imperiums …

Palantirs Tötungskette trifft auf das multipolare Kind Weiterlesen »