Ein neuer Winkelzug der Rundfunkräte beim Abwiegeln von Programmbeschwerden ist die Behauptung, dass das Unterdrücken von Informationen nicht in das Programm-Beschwerdeverfahren falle, weil man nicht über Programmfehler befinden könne, die überhaupt (noch) nicht stattgefunden hätten. Der Programmfehler allerdings ist die Informationsunterdrückung selbst. Dies einem Gremium zu erklären, welches offensichtlich zufrieden mit defizitäter Berichterstattung ist und wichtige Informationen nicht vermisst, ist ein anstrengendes Unterfangen. Diese Leute sind Ehrenamtler, teils schon im Ruhestand, teils mit ihrem Hauptamt bereits deutlich überlastet. Wir helfen gern: Das Unterdrücken wichtiger Meldungen im Nachrichtengeschäft kann man getrost als unterlassene Hilfeleistung bezeichnen. Wir sehen im Weglassen wichtiger Informationen …

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Screenshot ARD

Programmbeschwerde: Wording und fehlende Einordnung – Jetabschuss durch US-Militär Die missbräuchliche, weil kommentierend abwertende Bezeichnung „Machthaber“ für einen gemäß Völkerrecht als Staatspräsident anzusehenden Politiker rechtfertigte der ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Gniffke jüngst ausdrücklich und abwegig damit, solches „Wording“ diene der vom Staatsvertrag gebotenen „Einordnung“, es sei also wesentlicher Bestandteil einer sachlichen Nachricht. Der werte Herr Chefredakteur belieben, Sie, die berufenen Repräsentanten des Publikums, am Nasenring herumzuführen. Enthielt z.B. fast jeder ARD-aktuell-Bericht über die Krim-Sezession „einordnende“ Floskeln über den Völkerrechtsbruch der Russen, so fehlen entsprechende Verständnishilfen stets dann, wenn das der transatlantischen, „prowestlichen“ konformistischen Linie der ARD-aktuell Abbruch täte. Beispiel Tagesschaumeldung, am 19.06.2017 …

Zum Abschuss eines syrischen Kampfjets in Syrien durch die US-Luftwaffe Weiterlesen »

Screenshot Euro-News

Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer sind unermüdliche Streiter gegen Desinformation und Propaganda in den Nachrichtensendungen der ARD – insbesondere das Flagschiff der Nachrichtengebung, die Tagesschau steht im Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Über einen Zeitraum von nunmehr drei Jahren kritisieren die Herren unter anderem die tendenziöse Berichterstattung über den Krieg in Syrien in Form von Programmbeschwerden, ohne dass die Programmverantwortlichen auch nur ansatzweise ihre Arbeitsweise geändert und zu objektiven, faktenbasierten und seriösen Journalismus zurückgekehrt wären, der laut Staatsvertrag gesetzlich verpflichtend ist. In folgender aktuellen Eingabe verweisen Bräutigam und Klinkhammer darauf, dass Falschdarstellungen selbst dann nicht widerrufen, oder anstandhalber sauber richtig gestellt werden, …

ARD-Humanität – der Bub Omran Weiterlesen »

Screenshot Google

Die abgehobene Tagesthemen-Berichterstattung, Februar 2017 Angeregt von der Harvard-Studie über die Anti-Trump-Tendenzberichterstattung der Mainstream-Medien haben Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, die Tagesthemen-Ausgaben im Februar 2017 auf ihre Schlagseite hin untersucht. Sie sehen ihre statistischen Ergebnisse nicht im Vergleich zur besagten Studie, halten ihr Zahlenmaterial für sich genommen aber auch für erhellend: Die transatlantisch orientierte Berichterstattung (einschließlich aller Nachrichten über die NATO und die sog. Münchener Sicherheitskonferenz) belief sich auf 80 Minuten = 12 % der Gesamtzeit aller Februar TT-Sendungen. Es handelt sich um 34 Berichte und Nachrichten im Komplex mit US-Präsident Trump. Nur ganz vereinzelt tauchten Nachrichten über das sonstige …

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Screenshot Tagesschau

Fake-News: „Russische Pflegedienste“ Wieder einmal zeigten die Qualitätsjournalisten der ARD-aktuell, unsere wahren Fake-News-Experten, den bekannten russophoben Beissreflex. In der Hauptausgabe der Tagesschau am 30.5.2017 berichteten sie über die Betrugsmafia in den Pflegediensten. „Es geht dabei um 230 überwiegend russische Dienste, die ein bundesweites Betrugsnetz aufgebaut haben. Der Schaden der Kassen belaufe sich auf viele Millionen Euro.“ In diesem kurzen Absatz gleich zwei Fake-News. Es handelt sich nicht nur – wie hier gar zu oberflächlich formuliert – um viele Millionen, sondern um mindestens eine Milliarde Euro Betrugsschaden, also um eine gänzlich andere Dimension. Falsch ist vor allem jedoch die Behauptung, es …

Fake-News: „Russische Pflegedienste“ Weiterlesen »

Am 12.4.2017 hieß es bei Tagesschau.de in einem Beitrag über den Armutsgrenze- und Reichtumsbericht, die soziale Lage habe sich positiv entwickelt, aber in puncto Vermögen gebe es große Unterschiede. Zitat: „Das Bundeskabinett hat den 5. Armuts- und Reichtumsbericht verabschiedet. Der Bericht mit dem Titel „Lebenslagen in Deutschland“ belege eine „insgesamt positive Entwicklung der sozialen Lage in Deutschland“, erklärte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Sie verwies unter anderem auf die niedrigen Arbeitslosenzahlen. Anhaltendes Wirtschaftswachstum habe zur niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der deutschen Einheit beigetragen. Bestehende Ungleichheiten würden durch Steuern und Transfers „erheblich abgemildert“. Eine „verfestigte Ungleichheit“ weist der Bericht bei den Vermögen aus. Danach …

Armutszeugnis Armutsbericht Weiterlesen »

Screenshot Tagesschau

„Sogenannte „Fake News“, also Halbwahrheiten, Gerüchte, Verschwörungstheorien oder auch Hass verbreiten sich in den Sozialen Medien besonders schnell. Die ARD-faktenfinder wollen solche Meldungen schneller und besser zu enttarnen.“ Nun ist man leider trotz „freier“ Presse und gesetzlichem Auftrag der öffentlich-rechtlichen Anstalten auf alternative Medien und soziale Netzwerke angewiesen, wenn man halbwegs informiert durch den Tag kommen will. Die „schnellere und bessere Enttarnung“ der eigens produzierten Fake-News und Auslassungen wird das Checker-Format der ARD nicht leisten oder gar für die Beitragszahler dokumentieren wollen, sodass Neuland-Formate wie Heise für die Wahrheitsfindung in die Bresche springen müssen. Wenn alle Stränge reißen, tut es …

Trump und das Pariser Klimaschutzabkommen Weiterlesen »