Quelle Beitragsbild: Screenshot ARD Programmbeschwerde: Wording und fehlende Einordnung – Jetabschuss durch US-Militär Die missbräuchliche, weil kommentierend abwertende Bezeichnung „Machthaber“ für einen gemäß Völkerrecht als Staatspräsident anzusehenden Politiker rechtfertigte der ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Gniffke jüngst ausdrücklich und abwegig damit, solches „Wording“ diene der vom Staatsvertrag gebotenen „Einordnung“, es sei also wesentlicher Bestandteil einer sachlichen Nachricht. Der werte Herr Chefredakteur belieben, Sie, die berufenen Repräsentanten des Publikums, am Nasenring herumzuführen. Enthielt z.B. fast jeder ARD-aktuell-Bericht über die Krim-Sezession „einordnende“ Floskeln über den Völkerrechtsbruch der Russen, so fehlen entsprechende Verständnishilfen stets dann, wenn das der transatlantischen, „prowestlichen“ konformistischen Linie der ARD-aktuell Abbruch täte. …

Zum Abschuss eines syrischen Kampfjets in Syrien durch die US-Luftwaffe Weiterlesen »

Quelle Beitragsbild: IALANA Deutschland Beitrag von Dieter Deiseroth via Nachdenkseiten Begleitet von einem Stillschweigen in den deutschen Medien und deshalb nahezu unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit findet derzeit bei den Vereinten Nationen in New York eine von 134 Staaten geführte Konferenz statt, in der ein Atomwaffenverbotsvertrag mit dem Ziel der Abschaffung aller Atomwaffen verhandelt wird. Seit der Verabschiedung des Nichtverbreitungsvertrags im Jahr 1968 ist dies die wichtigste Staateninitiative zur nuklearen Abrüstung. Nach einer ersten Verhandlungsrunde im März steht in der Zeit vom 15. Juni bis 7. Juli 2017 die zweite Konferenzrunde an. Das Verhandlungsergebnis der ersten Runde – ein überarbeiteter …

Deutschland boykottiert UN-Staateninitiative zur nuklearen Abrüstung Weiterlesen »

Quelle Beitragsbild: Euronews Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer sind unermüdliche Streiter gegen Desinformation und Propaganda in den Nachrichtensendungen der ARD – insbesondere das Flagschiff der Nachrichtengebung, die Tagesschau steht im Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Über einen Zeitraum von nunmehr drei Jahren kritisieren die Herren unter anderem die tendenziöse Berichterstattung über den Krieg in Syrien in Form von Programmbeschwerden, ohne dass die Programmverantwortlichen auch nur ansatzweise ihre Arbeitsweise geändert und zu objektiven, faktenbasierten und seriösen Journalismus zurückgekehrt wären, der laut Staatsvertrag gesetzlich verpflichtend ist. In folgender aktuellen Eingabe verweisen Bräutigam und Klinkhammer darauf, dass Falschdarstellungen selbst dann nicht widerrufen, oder anstandhalber sauber …

ARD-Humanität – der Bub Omran Weiterlesen »

Quelle Beitragsbild: Screenshot Google Die abgehobene Tagesthemen-Berichterstattung Februar 2017 Angeregt von der Harvard-Studie über die Anti-Trump-Tendenzberichterstattung der Mainstream-Medien haben Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, die Tagesthemen-Ausgaben im Februar 2017 auf ihre Schlagseite hin untersucht. Sie sehen ihre statistischen Ergebnisse nicht im Vergleich zur besagten Studie, halten ihr Zahlenmaterial für sich genommen aber auch für erhellend: Die transatlantisch orientierte Berichterstattung (einschließlich aller Nachrichten über die NATO und die sog. Münchener Sicherheitskonferenz) belief sich auf 80 Minuten = 12 % der Gesamtzeit aller Februar TT-Sendungen. Es handelt sich um 34 Berichte und Nachrichten im Komplex mit US-Präsident Trump. Nur ganz vereinzelt tauchten …

Die abgehobene Tagesthemen-Berichterstattung Weiterlesen »

Bildquelle: Screenshot Tagesschau „Falschinformationen verbreiten sich online in Windeseile. Gezielt eingesetzt können sie zur Desinformation genutzt, Wahlabsichten manipuliert werden. Diese Sorge treibt nicht nur Politiker vor der Bundestagswahl um. Der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither sieht eine reale Gefahr durch gefälschte Nachrichten (Fake News), mit denen Wähler manipuliert werden könnten. „Die Bürger und die Medien müssen in diesem Wahlkampf besonders sensibel auf Nachrichten reagieren. Sie müssen wissen, dass es Versuche gibt, sie zu manipulieren“, sagte Sarreither der Funke Mediengruppe. Parteien und Medien seien besonders aufgefordert, „durch noch sorgfältigere Prüfungen falsche von richtigen Informationen zu unterscheiden“.“ Programmbeschwerde und Hinweis für Faktenfinder Innerhalb der …

Programmbeschwerde: Steuerkonzept der LINKEn Weiterlesen »

Beitrag von Jens Köhler Nachrichtenunterdrückung im Monat Mai 2017 In unseren und auch in den externen Programmbeschwerden, die bei vermuteten Programmverstößen regelmäßig an ARD, ZDF und DLF gesendet werden, wird des Öfteren bemängelt, dass wichtige Kontextinformationen unterschlagen werden, sodass das Publikum Geschehnisse nicht realitätsgetreu einordnen kann. Auch das komplette Vorenthalten wichtiger, nachrichtenwerter Informationen gibt Anlass für Beschwerden. Über die Gründe der Unterdrückung von Nachrichten möchten wir nicht spekulieren, jedoch bleibt festzuhalten, dass die Rundfunkstaatsverträge die Sender verpflichten, die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen und einen umfassenden Überblick über das …

Nachrichtenunterdrückung im Monat Mai Weiterlesen »

Bildquelle: Screenshot Tagesschau Fake-News: „Russische Pflegedienste“ Wieder einmal zeigten die Qualitätsjournalisten der ARD-aktuell, unsere wahren Fake-News-Experten, den bekannten russophoben Beissreflex. In der Hauptausgabe der Tagesschau am 30.5.2017 berichteten sie über die Betrugsmafia in den Pflegediensten. „Es geht dabei um 230 überwiegend russische Dienste, die ein bundesweites Betrugsnetz aufgebaut haben. Der Schaden der Kassen belaufe sich auf viele Millionen Euro.“ In diesem kurzen Absatz gleich zwei Fake-News. Es handelt sich nicht nur – wie hier gar zu oberflächlich formuliert – um viele Millionen, sondern um mindestens eine Milliarde Euro Betrugsschaden, also um eine gänzlich andere Dimension. Falsch ist vor allem jedoch …

Fake-News: „Russische Pflegedienste“ Weiterlesen »